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FTH besteht Qualitätsüberprüfung durch Wissenschaftsrat
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Gießen (IDEA) – Die Freie Theologische Hochschule (FTH/Gießen) hat die Qualitätsüberprüfung durch den Wissenschaftsrat erneut bestanden. Sie ist zunächst bis 2028 weiter akkreditiert. Lehre und Forschung entsprechen damit den allgemein geltenden Standards deutscher Universitäten.
Die FTH habe sich seit der letzten Akkreditierung 2018 „insgesamt positiv weiterentwickelt“, erklärte der Wissenschaftsrat in seinem Bericht. Die Personalausstattung sei ausreichend. Das Lehrangebot in den beiden Studiengängen erfülle alle Anforderungen an ein Theologiestudium. Die Forschungsleistungen des Kollegiums hätten sich deutlich gesteigert. Die räumliche und sächliche Ausstattung wird als „sehr gut“ beurteilt.
Der Wissenschaftsrat forderte die FTH allerdings auf, das Amt der Gleichstellungsbeauftragten in die Grundordnung aufzunehmen. Zudem müsse sichergestellt werden, dass die Lehre zu mindestens 50 Prozent durch hauptberufliche Professoren erbracht wird und nicht nur durch Hochschuldozenten. Der Rektor der FTH, Prof. Stephan Holthaus, zeigte sich erfreut über die erneute Akkreditierung: „Es ist uns Ansporn, uns weiterhin um Qualitätsverbesserung zu bemühen.“
Die FTH durchläuft regelmäßig eine Qualitätsprüfung durch den Wissenschaftsrat. An der Hochschule sind derzeit 200 Studenten eingeschrieben.