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Gesellschaft

Forderung an die Politik: Schulen offen halten

05.08.2021

Ein Schüler. Symbolbild: pixabay.com
Ein Schüler. Symbolbild: pixabay.com

Münster (IDEA) – Die Forderung an die Landesregierungen, unter allen Umständen trotz Corona nach den Ferien einen geregelten Präsenzunterricht zu garantieren, werden lauter. Nun hat sich auch die Katholische Elternschaft Deutschlands (KED) geäußert. Die Bundesvorsitzende Marie-Theres Kastner (Münster) sagte gegenüber dem katholischen Onlineportal kirche-und-leben.de (Münster), dass der Präsenzunterricht „absolut wichtig“ sei für die schulischen Leistungen und das soziale Miteinander. Um diesen abzusichern, bräuchte es die bewährten Regeln Abstand, Hygiene, Masken, Testen und Lüften. Zusätzlich könnten mobile Luftfilter in Klassenräumen helfen.

Im Bezug auf die Debatte um Kinderimpfungen sagte sie, dass das nicht Ministerien, Landkreise oder Schulleitungen anordneten: „Diese Entscheidung fällt zu Hause, bei den Eltern.“ Jugendliche ab 14 Jahren sollten selbst entscheiden: „Dann sind sie alt genug, dann dürfen sie ja zum Beispiel auch selbst entscheiden, weiter den Religionsunterricht zu besuchen.“ Mit Ausnahme von Berufsschulen sei sie bei Impf-Teams in Schulgebäuden zurückhaltend: „Da entsteht sozialer Druck.“

Die KED ist nach eigenen Angaben ein Zusammenschluss von katholischen Eltern und Interessierten, der sich auf Basis des christlichen Menschenbildes für eine wertorientierte Bildung und Erziehung einsetzt.

Zuvor hatte unter anderen auch Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland (Berlin), einen gesicherten Präsenzunterricht gefordert. Das ständige Hin und Her von Schulschließungen, Schulöffnungen, Heimunterricht, Testungen, Quarantäne und Wegfall von Treffpunkten und Förderungen dürfe so nicht weitergehen: „Die Pandemie ist zum Dauerzustand geworden, darum müssen auch die Lösungen von Dauer sein.“

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