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Evangelische Kirche, Verbände und Gewerkschaften rufen zu Solidarität auf

01.08.2022

Der Ukraine-Krieg, die Corona-Pandemie und weltweit gestörte Lieferketten stellen Menschen mit geringen bis durchschnittlichen Einkommen vor große Herausforderungen. Symbolbild: unsplash.com
Der Ukraine-Krieg, die Corona-Pandemie und weltweit gestörte Lieferketten stellen Menschen mit geringen bis durchschnittlichen Einkommen vor große Herausforderungen. Symbolbild: unsplash.com

Magdeburg (IDEA) – „Für Solidarität und Zusammenhalt jetzt!“: Unter diesem Motto steht ein Appell von Vertretern aus Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Kirche, Wissenschaft und Kultur. Die Erstunterzeichner des am 1. August veröffentlichten Aufrufs fordern eine zielgenaue und wirkungsvolle Entlastung einkommensarmer Haushalte.

Der Ukraine-Krieg, die Corona-Pandemie und weltweit gestörte Lieferketten hätten Preissteigerungen vor allem für Energie und Nahrungsmittel ausgelöst, die von Menschen mit geringen bis durchschnittlichen Einkommen kaum noch zu stemmen seien, heißt es in dem Appell. Für viele bedeute die hohe Inflation eine existenzielle Bedrohung. Jetzten seien besonders diejenigen in Mitverantwortung zu nehmen, die über große Einkommen und Vermögen verfügten. „Wir alle sind jetzt gefragt, unseren persönlichen Beitrag zum sozialen Frieden und zum Zusammenhalt in unserer Demokratie zu leisten.“

Zu den Erstunterzeichnern gehören unter anderen die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern sowie frühere EKD-Ratsvorsitzende, Heinrich Bedford-Strohm, der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie, der Bundesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Karl-Josef Laumann, die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, der Vorsitzende der Tafel Deutschland, Jochen Brühl, und der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Werneke. Ein Vertreter der römisch-katholischen Kirche ist nicht unter den Erstunterzeichnern. Der Aufruf kann auf der Plattform von PoliCAT (Magdeburg) unter https://www.policat.org/p/9784 unterschrieben werden.

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