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EKD-Synode wegen Lokführerstreiks unterbrochen

Lesezeit: 1 min

Aufgrund eines Lokführerstreiks pausiert der Bahnverkehr – und mit ihm die EKD-Synode. Foto: pixabay.com
Aufgrund eines Lokführerstreiks pausiert der Bahnverkehr – und mit ihm die EKD-Synode. Foto: pixabay.com

Ulm/Hannover (IDEA) – Wegen eines Lokführerstreiks hat die EKD-Synode, die seit dem 12. November in Ulm tagte, am 15. November ihre Beratungen für unbestimmte Zeit unterbrochen. Die Sitzung solle nun „in wenigen Wochen“ digital fortgesetzt und abgeschlossen werden, teilte die EKD-Pressestelle mit.

Für viele der 128 Synodalen sowie weitere Teilnehmer der Tagung, die aus ganz Deutschland angereist waren, wäre eine Rückreise zum vorgesehenen Abschluss der Tagung nicht mehr gewährleistet gewesen, heißt es. Zahlreiche Synodale hätten aufgrund der veränderten Situation bereits am frühen Morgen des 15. November abreisen müssen.

Die ausstehenden Beratungen hätten dann nicht mehr ordnungsgemäß stattfinden können. Auf der Tagesordnung standen noch Gesetzesberatungen und Beschlussfassungen, etwa zu den Themen Migration und Menschenrechte. Außerdem sollte ein Mitarbeitervertretungsgesetz verabschiedet werden. Der Warnstreik der Lokführergewerkschaft GDL soll am 15. November um 22 Uhr beginnen und bis zum 16. November (18 Uhr) dauern.

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