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EKD-Beauftragte: Proteste gegen Braunkohleabbau berechtigt

25.01.2023

Die Beauftragte der EKD für Schöpfungsverantwortung, Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt. Foto: Hübner/Nordkirche
Die Beauftragte der EKD für Schöpfungsverantwortung, Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt. Foto: Hübner/Nordkirche

Schwerin (IDEA) – Die Beauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für Schöpfungsverantwortung, Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt (Schwerin), hält die gesellschaftlichen Proteste gegen Braunkohleabbau und Klimazerstörung für berechtigt.

Das gelte besonders im Blick auf die Beteiligung junger Menschen. Sie finde es „großartig“, dass sich viele für den Schutz der Natur engagierten. „Unerlässlich und selbstverständlich“ sei es dabei, „dass alle Beteiligten auf die Anwendung von Gewalt verzichten und die Rechtsstaatlichkeit achten“, sagte sie der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA.

Zügig aus fossilen Energien aussteigen

Zur Frage, wie Deutschland energiesicher bleiben und dennoch die Klimaziele erreichen könne trotz des Verzichts auf Kernkraft, sagte sie: „Der Auftrag zum achtsamen Umgang mit Gottes Schöpfung ist ein Kernbestandteil des christlichen Glaubens.“ Von daher seien Maßnahmen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die zum Klima- und Umweltschutz oder zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen, dringend notwendig und zu unterstützen.

Sie fügte hinzu: „Zugleich ist möglichst alles zu unterlassen, was dem Klima, der Umwelt oder der Biodiversität schadet.“ Zu einer guten Klimapolitik gehöre daher ein zügiger Ausstieg aus den fossilen Energien und zugleich ein beschleunigter Ausbau der erneuerbaren Energien.

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