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Mit dem Priestertum der Glaubenden ernst machen

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Die Landeskirche habe beschlossen, im Rahmen des „Strategieprozesses EKiBa 2032“ rund 30 Prozent an Geld, Personal und kirchlichen Gebäuden einzusparen. Foto: pixabay.com
Die Landeskirche habe beschlossen, im Rahmen des „Strategieprozesses EKiBa 2032“ rund 30 Prozent an Geld, Personal und kirchlichen Gebäuden einzusparen. Foto: pixabay.com

Schriesheim (IDEA) – Die ChristusBewegung Baden (Schriesheim bei Heidelberg) hat bei den Christustagen am 16. Juni in Kraichtal bei Bretten, Mannheim, Pforzheim-Eutingen und St. Georgen (Schwarzwald) den Besuchern ein „Wort zur Orientierung“ verlesen, das auch schriftlich mitgegeben wurde.

Darin heißt es, dass die Kirche angesichts der zurückgehenden Zahl an Pfarrern verstärkt die Ehrenamtlichen einbinden müsse. Die Landeskirche habe beschlossen, im Rahmen des „Strategieprozesses EKiBa 2032“ rund 30 Prozent an Geld, Personal und kirchlichen Gebäuden einzusparen.

Dem kirchlichen Strategiepapier fehlt laut dem Vorsitzenden der ChristusBewegung, Pfarrer Lothar Mößner (Pfinztal bei Karlsruhe), jedoch die nötige „geistliche Vision“. Es gelte nun, für neue Mitarbeiter zu beten. Christen seien „berufen und geistlich befähigt, Gott und unseren Mitmenschen zu dienen“.

Das bedeute aber auch, dass die Hauptamtlichen sich stärker um Mitarbeiterschulungen kümmern müssten. „Gottesdienste, Seelsorge, Diakonie – das alles wird auch mit anderen Arbeitern funktionieren. Es ist Zeit, dass wir ernst machen mit dem Priestertum der Glaubenden.“

Das „Wort zur Orientierung“ ist auf der Homepage der badischen ChristusBewegung (unter den Dokumentationen) eingestellt. Die ChristusBewegung Baden hat rund 50 Mitglieder. Rund 900 Freunde und Förderer beziehen ihre Informationen.

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