Glaube

Bischof Oster: Jesus Christus ist für Christen der Trainer

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Der Sportbeauftragte der (katholischen) Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Stefan Oster, im ökumenischen Gottesdienst zum DFB-Pokalfinale. Foto: Deutsche Bischofskonferenz/Marko Orlovic
Der Sportbeauftragte der (katholischen) Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Stefan Oster, im ökumenischen Gottesdienst zum DFB-Pokalfinale. Foto: Deutsche Bischofskonferenz/Marko Orlovic

Der Sportbeauftragte der (katholischen) Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Stefan Oster (Passau), hat Christen ermuntert, Jesus Christus als Trainer für den eigenen Glauben zu sehen. Er predigte im ökumenischen Gottesdienst zum DFB-Pokalfinale am 25. Mai in Berlin vor Fans, Fußball-Funktionären und Helfern in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.

Die Feier stand unter dem Motto „Teamgeist“. Dazu sagte Oster: „In seinem Kommen findet er uns Menschen vor wie ein auseinanderlaufender Hühnerhaufen von lauter Egoisten. Er spielt selbst mit, lebt vor, was seine Vision ist, seine Idee für uns. Sie heißt: Reich Gottes.“

Sie bestehe darin, sich von innen her berühren und verändern lassen – aufeinander hin. Der Trainer gebe dafür sogar sein Leben – und wundersamerweise setze genau diese Lebenshingabe einen Geist frei, der bis heute die Menschen auf der ganzen Welt bewege.

Oster: „Wenn wir treu bleiben, wenn wir mit dem Trainer verbunden bleiben – auch in schwierigen Zeiten, wenn wir unsere Egoismen überwinden und wirklich lernen, einer für den anderen zu spielen, dann kommen wir ins große Finale unseres Lebens. Dann werden wir erfahren dürfen, wie groß die Vision unseres großen Trainers eigentlich ist. Und wie es schon in diesem Leben einen Vorgeschmack gibt auf das Ziel hin.“

Was für den DFB-Pokalfan das Endspiel in Berlin sei, „das ist für den Gläubigen der Himmel“. Der Sportbeauftragte der EKD, Präses Thorsten Latzel (Düsseldorf), hatte zuvor in der Einführung gesagt: „Fußball ist ein starkes Stück Leben, eine der schönsten Nebensachen der Welt.“

Er bat um Segen Gottes für alle Teilnehmer des Spiels. Für den DFB wirkte Präsident Bernd Neuendorf am Gottesdienst mit. Das Pokalfinale gewann der neue deutsche Fußballmeister Bayer Leverkusen gegen den 13. der 2. Bundesliga, den 1. FC Kaiserslautern, mit 1:0.

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