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Bibelgesellschaft: Heilige Schrift ist in Zentralasien ein „Luxusartikel“

14.08.2025

Elmira freut sich über eine Kinderbibel. Foto: Deutsche Bibelgesellschaft
Elmira freut sich über eine Kinderbibel. Foto: Deutsche Bibelgesellschaft

In allen zentralasiatischen Ländern ist die Bibel ein „Luxusartikel“. Darauf weist die „Deutsche Bibelgesellschaft“ (Stuttgart) in ihrem aktuellen Newsletter hin.

Ein Beispiel sei Kirgistan. Es sei der zweitärmste Staat Zentralasiens und ein Viertel der Bevölkerung lebe unter der Armutsgrenze. Auch die Kirchen hätten nur wenig Geld und könnten es sich nicht leisten, eine große Anzahl Bibeln oder Kinderbibeln für ihre Mitglieder zu besorgen. Die Deutsche Bibelgesellschaft weist darauf hin, dass Bibeln nicht in normalen Buchhandlungen erhältlich seien.

In dem zentralasiatischen Land mit überwiegend muslimischer Bevölkerung bestehe zwar Religionsfreiheit, aber offiziell dürften Bibeln nur auf dem Gelände von registrierten Kirchen und registrierten christlichen Organisationen wie der Bibelgesellschaft weitergegeben werden. Überall sonst sei dies verboten.

Mitarbeiter der Kirgisischen Bibelgesellschaft kämen regelmäßig in Gottesdienste und bräuchten biblische Hefte mit. Die Bibelgesellschaft in Kirgistan ist den Angaben zufolge seit 2017 offiziell registriert und staatlich anerkannt. Generalsekretär der Deutschen Bibelgesellschaft ist Christoph Rösel.

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