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Kommentar

Aus Dankbarkeit leben

23.12.2025

Dennis Pfeifer und Daniela Städter. Foto: IDEA/Matthias Schmitt
Dennis Pfeifer und Daniela Städter. Foto: IDEA/Matthias Schmitt

Ein Beitrag von den IDEA-Leitern, Dennis Pfeifer und Daniela Städter

Das Jahr 2025 geht zu Ende – und es war für viele ein herausforderndes Jahr. Die gesellschaftliche Polarisierung hat weiter zugenommen und macht auch vor Christen nicht halt. Das haben wir bei IDEA deutlich gespürt. Kritik an journalistischer Arbeit gab es schon immer. Neu ist jedoch der Ton: schärfer, unversöhnlicher, schneller im Urteil.

Was sich in den Corona-Jahren angebahnt hat, setzt sich fort – sei es in Debatten um die AfD oder bei der Bewertung einzelner Personen wie des US-Aktivisten Charlie Kirk. Diese Spannungen spiegeln größere gesellschaftliche Entwicklungen wider. Bekennenden Christen weht der Wind zum Teil rauer ins Gesicht.

In den öffentlich-rechtlichen Medien finden sich neben differenzierten Reportagen zahlreiche Beiträge, die gelebten Glauben als problematisch oder gar gefährlich darstellen.

Herausforderungen benennen

Das bewegt uns als Redaktion. Unser Anspruch bleibt, einzuordnen und unterschiedliche Stimmen hörbar zu machen – auch dann, wenn das aneckt.

Was dabei oft nicht mehr klar unterschieden wird: Die Benennung eines bestehenden Problems ist kein Beitrag zur Polarisierung, sondern Voraussetzung für eine ehrliche Debatte. Gerade in polarisierten Zeiten braucht es Medien, die nicht Öl ins Feuer gießen, sondern Orientierung bieten und dabei auch unterschiedliche Standpunkte benennen. Dies tun wir auf der Grundlage der Glaubensbasis der Evangelischen Allianz.

Ein reich gesegnetes Jahr

Bei allen Herausforderungen wollen wir eines nicht aus dem Blick verlieren: die Dankbarkeit. Denn dieses Jahr war reich an guten und gesegneten Begegnungen. Es gibt viele Menschen in Deutschland, die Hoffnungsträger sind und ungezwungen von ihrem christlichen Glauben sprechen – digital wie analog, an dem Platz, an den Gott sie gestellt hat. Zahlreiche missionarische Initiativen, diakonische Projekte, Konferenzen, Gemeindefeste und Gebetsabende zeugen davon. Christen haben sich vernetzt, einander ermutigt und neue Kraft geschöpft. Vieles davon geschieht im Kleinen und Verborgenen, fernab der Schlagzeilen – und ist doch von unschätzbarem Wert.

Danke für Ihre Treue!

Danke, dass Sie IDEA die Treue halten! Wir erhalten keine Kirchensteuern, sondern finanzieren uns ausschließlich durch Abonnements, Ihre Spenden und Anzeigen. Menschen wie Sie machen unabhängigen christlichen Journalismus möglich.

Nun richten wir den Blick auf Weihnachten. Das Fest erinnert uns daran, dass Gott selbst den ersten Schritt auf uns zugegangen ist: „Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr“ (Lukas 2,11).

Wir wünschen Ihnen im Namen der IDEA-Redaktion ein gesegnetes Christfest! Möge unser Herr Sie 2026 in allem Schönen wie in allen Krisen beschützen, bewahren und leiten.

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