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Antisemitismus-Vorwürfe gegen Mitarbeiter der Deutschen Welle

01.12.2021

Mehrere Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Senders „Deutsche Welle“ sollen sich in der Vergangenheit antisemitisch geäußert haben. Symbolbild: pixabay.com
Mehrere Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Senders „Deutsche Welle“ sollen sich in der Vergangenheit antisemitisch geäußert haben. Symbolbild: pixabay.com

Bonn/München (IDEA) – Mehrere Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Senders „Deutsche Welle“ sollen sich in der Vergangenheit antisemitisch und israelfeindlich geäußert haben. Das berichtete die Süddeutsche Zeitung.

Dabei handele es sich um Mitglieder der arabischsprachigen Redaktion. So habe etwa der Beirut-Korrespondent Bassel A. vor seiner Anstellung beim Sender 2014 in einer Diskussion auf Twitter erklärt: „Jeder, der mit den Israelis zu tun hat, ist ein Kollaborateur und jeder Rekrut in den Reihen ihrer Armee ist ein Verräter und muss hingerichtet werden.“

Der Redakteur Morhaf M. habe sich vor seiner Zeit bei der „Deutschen Welle“ auf Facebook damit gebrüstet, ein Gespräch in einem Café mit einer Dame abgebrochen zu haben, als er von ihrem jüdischen Glauben erfuhr. Der Sender erklärte, er werde die Vorwürfe extern untersuchen lassen. Wenn sie sich bewahrheiteten, werde er „gegebenenfalls umgehend Konsequenzen ziehen“.

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