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idea-Umfrage: Was Corona für Kirchen und Gemeinschaften bedeutet

15.05.2020

Für viele Kirchen und Gemeinschaften bedeutet die Coronapandemie vor allem Geldeinbußen. Symbolfoto: unsplash.com
Für viele Kirchen und Gemeinschaften bedeutet die Coronapandemie vor allem Geldeinbußen. Symbolfoto: unsplash.com

Wetzlar (idea) – Kurzarbeit, Einstellungsstopps, Unsicherheit über die Folgen der wirtschaftlichen Rezession, aber auch Freude über einen Digitalisierungsschub und kreative Aufbrüche: Die Corona-Krise wirkt sich auf die Landes- und Freikirchen sowie die landeskirchlichen Gemeinschaften aus. Das hat eine Umfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) ergeben. Die Situation ist unterschiedlich: Während manche Gemeinschaftsverbände weniger Spenden erhalten, spüren andere derzeit keine finanziellen Auswirkungen. Die evangelischen Landeskirchen stellen sich auf drastisch sinkende Steuereinnahmen ein.

EKBO: Kirchensteuereinnahmen werden um 15 Prozent einbrechen ...

In der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) sind nach Angaben des Konsistorialpräsidenten Jörg Antoine (Berlin) nur vereinzelt Mitarbeiter von Kurzarbeit betroffen. Für 2020 rechnet die EKBO mit einem Rückgang der Kirchensteuern von mindestens 15 Prozent „und angesichts der Weltwirtschaftskrise auch nicht mit einer kurzfristigen Erholung“, so Antoine. Die EKBO habe bereits vor Corona mit den Planungen begonnen, um ab Mitte der 20er Jahre mit einem erheblichen Kirchensteuerrückgang zurechtzukommen. Diese Planungen müsse man jetzt zügiger fortsetzen und Maßnahmen vorziehen. Die EKBO hat 940.419 Mitglieder in 1.247 Gemeinden.

... in der württembergischen Landeskirche schätzungsweise um 16 Prozent

Die Evangelische Landeskirche in Württemberg erwartet einen Rückgang der Kirchensteuern um etwa 16 Prozent für 2020. Allerdings lasse sich das bisher nur eingeschränkt berechnen, so Sprecher Oliver Hoesch (Stuttgart). Man verzichte bis auf wenige Ausnahmen auf Stellenausschreibungen und Anstellungen. Die Landeskirche hat 1,99 Millionen Mitglieder.

Westfälische Kirche: Kurzarbeit trifft diakonische Einrichtungen und Tagungsstätten

In der Evangelischen Kirche von Westfalen betrifft die Kurzarbeit diakonische Einrichtungen, die etwa Tagespflege und Suchtberatung anbieten oder Sozialkaufhäuser betreiben sowie Ferien- und Tagungsstätten. Für landeskirchliche Kollekten seien über die Online-Sammlung von Anfang April bis zum 3. Mai rund 13.000 Euro eingegangen, wie Pressesprecher Andreas Duderstedt (Bielefeld) mitteilte: „Das liegt deutlich unter den Ergebnissen bei Gottesdiensten mit versammelter Gemeinde.“ Darüber hinaus habe es in der „gottesdienstlosen Zeit“ auch andere Formen der Kollektensammlung gegeben, etwa über Spendenkonten und über Spendenmöglichkeiten auf den Internetseiten der Gemeinden. Die westfälische Kirche rechne 2020 mit einem Kirchensteuerrückgang von zehn bis 25 Prozent. Sie hat rund 2,2 Millionen Mitglieder.

Nordkirche: Einstellungs- und Beförderungsstopp bei Leitung und Verwaltung

Der Pressesprecher der Nordkirche, Stefan Döbler (Schwerin), teilte mit, dass Schätzungen zu den voraussichtlichen Kirchensteuereingängen für 2020 frühestens Mitte des Jahres möglich seien. Innerhalb der landeskirchlichen Leitung und Verwaltung würden frei werdende Stellen derzeit aber nicht mehr neu besetzt und Beförderungen ausgesetzt. Die Kollekten seien aufgrund der ausgefallenen Gottesdienste zwischen dem 15. März und dem 3. Mai im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ersten Schätzungen zufolge um einen höheren sechsstelligen Betrag zurückgegangen. Viele Pastoren hätten die fehlenden Gottesdienste in Kirchengebäuden als auch die Verschiebung vieler Konfirmationsgottesdienste als massiven Einschnitt erlebt. Noch bedrückender seien die Auswirkungen für die kirchlichen Trauerfeiern gewesen, die nur noch in sehr kleinem Kreis und mit Abstand möglich waren. Andererseits seien Gemeinden kreativ mit den Herausforderungen umgegangen: „Es werden Briefe geschrieben und Predigten verschickt; Familien und Kinder bekommen Postkarten von ihrer Gemeinde, und viele Pastorinnen und Pastoren greifen persönlich zum Telefon, um den ausgefallenen Hausbesuch durch einen Anruf abzumildern.“ Pastoren und Kirchenmusiker stellten sich mit Posaune und Mikrofon auf Straßen und Plätze und feierten Andachten, die von Fenstern und Balkonen verfolgt werden können, so Döbler. Die Nordkirche hat 1,99 Millionen Mitglieder.

Baptisten: Alle Ausgaben werden geprüft, ob sie wirklich nötig sind

Dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden) zufolge ist es für eine fundierte Beurteilung der wirtschaftlichen Folgen noch zu früh. Pressesprecher Michael Gruber (Wustermark bei Berlin): „Wir gehen davon aus, dass die Gemeinden die Corona-Krise in ihren Haushalten spüren werden.“ Man rechne auch damit, dass die Finanzen des Bundes betroffen sein werden, da die Gemeinden ihre Bundesbeiträge – die empfohlenen Beiträge, die jede Gemeinde für jedes Mitglied an den Bund überweisen sollte – aus den Spenden zahlten, die sie selbst erhielten. Alle Ausgaben würden daraufhin geprüft, ob sie derzeit wirklich nötig seien: „Das gilt auch für die Nachbesetzung von frei gewordenen Stellen.“ Der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden ist mit über 81.100 Mitgliedern die größte deutsche Freikirche.

Pfingstkirchen: Nur wenige Gemeinden reduzieren ihre Beiträge

Der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) ist dankbar, dass die Mitglieder über ihre monatlichen Beiträge hinaus auch während der Corona-Krise weiter spenden. Gemeinden mit kostenintensiven Bauprojekten seien im Gespräch mit ihren Banken, um Schieflagen zu vermeiden, so Vizepräses Frank Uphoff (Velbert). In der BFP-Geschäftsstelle im südhessischen Erzhausen und beim Theologischen Seminar Erzhausen habe man keine Kurzarbeit beantragt. Der Geschäftsstelle seien aber 22 Gemeinden und neun Einrichtungen bekannt, in denen auf Kurzarbeit zurückgegriffen werde. Sieben von rund 830 BFP-Gemeinden hätten beantragt, dass ihr Beitrag an den Bund reduziert oder ausgesetzt wird. Ferner unterstütze der Bund die Gemeinden mit Informationen zu staatlichen Hilfen (finanzen.bfp.de). Der BFP hat 63.000 Mitglieder.

Methodisten: Künftig werden etliche Sitzungen ins Netz verlegt

Laut dem Pressesprecher der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) in Deutschland, Klaus Ulrich Ruof (Frankfurt am Main), ist die Bereitschaft, kirchliche Arbeit zu finanzieren, derzeit unverändert: „Da wir kein Gemeindebund, sondern eine Kirche sind, sind wir finanziell auch anders aufgestellt. Alle Gehälter zahlt die Kirche. Und die monatlichen ,Umlagen‘ der Gemeinden fließen unverändert.“ Kurzarbeit gebe es im Bereich der Zeltmission, da diese 2020 keine Einsätze mehr habe. Eine Chance sieht er in dem Digitalisierungsschub. Künftig werde man etliche Sitzungen wohl online abhalten und weniger reisen, so Ruof. Die Freikirche hat in Deutschland knapp 50.000 Kirchenglieder und -angehörige.

Zentrale des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes: Keine Kurzarbeit

Die Zentrale des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes (Kassel) – zu der Dachorganisation gehören unter anderem 34 regionale Gemeinschaftsverbände – konnte die Krise bislang ohne Kurzarbeit bewältigen, wie Generalsekretär Frank Spatz mitteilte. Mehrere größere für den Herbst geplante Veranstaltungen stünden „auf der Kippe“ oder seien bereits verschoben worden. Finanziell sei man bis in den Herbst gut versorgt. Ein vor Ostern versandter Spendenaufruf sei auf große Solidarität gestoßen. Auch der Liebenzeller Gemeinschaftsverband hat für seine hauptamtlichen Mitarbeiter keine Kurzarbeit beantragt, wie dessen Vorsitzender Hartmut Schmid (Holzgerlingen) berichtete. Der Gemeinschaftsverband erreicht monatlich rund 19.000 Menschen. Im Gemeinschaftswerk Berlin-Brandenburg selbst wurden laut Inspektor Thomas Hölzemann keine Pastoren und Prediger in Kurzarbeit geschickt, in den Mitgliedsgemeinschaften hingegen vereinzelt. Die Kollekten seien weggefallen, Spenden gingen aber nun teilweise auf anderen Wegen ein, etwa über Online-Bezahldienste. Insgesamt erlebe er in den Gemeinschaften aber ein hohes Engagement und den Willen, die Situation gemeinsam zu meistern, so Hölzemann. Das Gemeinschaftswerk hat rund 1.300 Mitglieder.

Kurzarbeit in den Gemeinschaftsverbänden im Siegerland und in „Hannover“ ...

Andere Gemeinschaftsverbände hingegen haben viele Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. Im Hannoverschen Verband Landeskirchlicher Gemeinschaften sind die 23 Pastoren jeweils zu 25 Prozent in Kurzarbeit, sagte der Inspektor und Geschäftsführer Gerhard Stolz (Celle). Ob Corona auch Auswirkungen auf das Spendenaufkommen habe, werde zurzeit noch überprüft. Der Verband besteht aus 45 Gemeinden, 60 Bibelstundenkreisen und 1.700 Mitgliedern. Beim Siegerländer Gemeinschaftsverband befinden sich seit April die fünf Pastoren und die beiden Kindermissionarinnen in Kurzarbeit (50 Prozent), weil aufgrund der Krise keine Gottesdienste, Bibel-, Gebets- und Jugendstunden stattfinden. Die ausbleibenden Kollekten seien durch Spenden ausgeglichen worden, so Präses Manfred Gläser (Hilchenbach). Die Gemeinschaften reagierten dankbar auf die neu entwickelten Formate und Angebote. Der Verband ist mit 3.000 Besuchern in 63 Gemeinschaften der größte regionale Gemeinschaftsverband in Nordrhein-Westfalen.

... „Sachsen“ will Kurzarbeit möglichst bald wieder beenden

Beim Landesverband Landeskirchlicher Gemeinschaften Sachsen gehen laut Inspektor Jörg Michel (Chemnitz) weniger Kollekten ein, aber man sei für das „sehr treue Spendenverhalten“ der Mitglieder dankbar. Erfreulich sei auch, dass dieser im Moment keine Ortsgemeinschaften unterstützen müsse. „Kurzarbeit für die Gemeinschaftspastoren haben wir für einen kurzen Zeitraum eingeführt und führen diese nun sukzessive wieder zurück.“ Mit 8.500 Mitgliedern ist „Sachsen“ der größte Landesverband im Osten Deutschlands.

„Die Apis“: Im „Schönblick“ fallen monatlich über 500.000 Euro weg

Beim Evangelischen Gemeinschaftsverband Württemberg „Die Apis“ gibt es einen „enormen Ausfall an Einnahmen“, teilte dessen Vorsitzender, Pfarrer Steffen Kern (Walddorfhäslach), idea mit. Allein durch die Schließung des Evangelischen Gästezentrums „Schönblick“ in Schwäbisch Gmünd würden derzeit monatlich über eine halbe Million Euro an Einnahmen wegfallen. Dennoch freue er sich über „bemerkenswerte Solidaritätszeichen in Form von Spenden und zinslosen Darlehen“, die sein Verband erhalte.

Landeskirchlicher Gemeinschaftsverband in Bayern: Erstaunliche Erfahrung

Eine positive Zwischenbilanz zieht der Landeskirchliche Gemeinschaftsverband in Bayern (Puschendorf/Mittelfranken). An vielen Orten führten die neuen digitalen Angebote zu einer „erstaunlichen Erfahrung“, berichtete einer der drei Regionalleiter, Prediger Walter Ittner (Ansbach). So hätten sich mehr Menschen „virtuell versammelt“ als in den Gemeindeveranstaltungen vor der Corona-Krise. „Wir erreichen Menschen mit dem Evangelium, die sonst nie unsere Gottesdienste besucht haben.“ Außerdem hätten Gemeinschaften im Internet zu Videoandachten und zu Telefonandachten eingeladen. Es seien WhatsApp-Gebetsgruppen entstanden, und Gebetskreise hätten sich telefonisch zusammengeschlossen. Ittner zufolge wurde in der Krise deutlich, „dass unser Glaube und Gemeindeleben nicht von den Veranstaltungen, sondern vom persönlichen Glaubensleben des Einzelnen“ abhängen. Anders als zu Beginn der Krise vermutet, habe sich das Arbeitsaufkommen der Hauptamtlichen nicht verringert. Bei einigen sei es sogar gestiegen. Kurzarbeit für Prediger und Jugendreferenten hielt der Verband daher für „nicht angemessen“. Er erreicht an 220 Orten rund 6.000 Menschen.

Hensoltshöher Gemeinschaftsverband: Niemand macht „Corona-Urlaub“

Der Hensoltshöher Gemeinschaftsverband (Gunzenhausen) hat als zentrale Anlaufstelle für die örtlichen Gemeindeleitungen einen Krisenstab eingerichtet, der die Gemeinden informiert und berät. Dem 1. Vorsitzenden Volker Ulm zufolge gibt es zudem auf der Internetseite des Verbandes einen „Ideenpool“ mit Anregungen für digitale Angebote, Hilfen bei der Umsetzung von Hygiene- und Schutzkonzepten oder technische Anleitungen für Gemeinden, etwa zur Einrichtung eines Livestreams. Die Umstellung auf digitale Angebote fordere die Prediger stark heraus: „In Corona-Urlaub ist niemand gegangen, dafür gibt es viel zu viel zu tun.“ Der Gemeinschaftsverband erreicht an 65 Orten in Bayern rund 5.000 Menschen.

Evangelische Gesellschaft für Deutschland: Lob für die Arbeit der Behörden

Bei der Evangelischen Gesellschaft für Deutschland (Radevormwald) befinden sich von den knapp 50 Mitarbeitern im Predigtdienst rund 20 in Kurzarbeit – die meisten mit 25 oder 50 Prozent. Direktor Klaus Schmidt: „Hier wurde viel Aufwand betrieben, in jedem Einzelfall genau zu recherchieren, wie groß die Arbeitsausfälle jeweils sind.“ Auch die Mitarbeiter der Jugendbildungsstätte in Radevormwald seien in Kurzarbeit. Alle Buchungen von Schulklassen seien bis nach den Sommerferien storniert. Die Höhe des Spendenrückgangs lasse sich noch nicht beziffern. Viele Gemeinden hätten die Situation genutzt, um neue Formate zu etablieren, etwa Video-Gottesdienste oder Online-Zeugnisse aus Wohnzimmern. Schmidt lobte die Zusammenarbeit mit den Behörden während der Corona-Krise: „Unsere Anfragen wurden sehr schnell und kompetent beantwortet.“ Die Evangelische Gesellschaft hat rund 7.500 Mitglieder und Besucher.

Gemeinschaftsbund dankt Lippischer Landeskirche: Sie hat uns sehr geholfen

Der Lippische Gemeinschaftsbund gehört mit neun Gemeinschaften und zwölf Bibelstundenkreisen zu den kleineren Verbänden. Er hat das Haushaltsjahr 2019 mit einem Defizit von rund 20.000 Euro abgeschlossen, so dass die Situation auch ohne Corona bereits angespannt war. Dankbar äußerte sich der Vorsitzende, Arndt Stienekemeier (Kalletal), aber, dass die Lippische Landeskirche die zweite Rate des zugesagten Zuschusses für 2020, die erst zum 15. Juli fällig gewesen wäre, auf Anfrage bereits Anfang April unbürokratisch überwiesen habe: „Das hat uns sehr geholfen.“ Zudem habe es auch eine weitere größere Spende gegeben. Für die beiden Gemeinschaftsprediger habe man keine Kurzarbeit beantragt.

„Entschieden für Christus“: Mitarbeiter aller Freizeithäuser sind in Kurzarbeit

Beim Jugendverband „Entschieden für Christus“ (EC/Kassel) wirkt sich die Krise unter anderem auf die 14 Freizeithäuser in EC-Trägerschaft und die elf Häuser aus, die zum EC-Netzwerk gehören. Die Leiterin der EC-Öffentlichkeitsarbeit, Stefanie Ramsperger, sagte, dass alle Mitarbeiter dieser Einrichtungen in Kurzarbeit seien, wobei die zeitlichen Anteile variierten. In der EC-Zentrale sind die 30 Festangestellten im Mai und Juni in Kurzarbeit und arbeiten zu 70 Prozent ihres normalen Stellenanteils. Nicht davon betroffen sind vier Mitarbeiter im Bereich Freiwilligendienste. Ramsperger zufolge sind dem EC die Dauerspender treu geblieben, aber da Referentenreisen, Predigtdienste und Außeneinsätze entfielen, fehlten Kollekten und Spenden. Die EC-Landesverbände seien zudem finanziell belastet wegen abgesagter Veranstaltungen – etwa Jungschartage, Bibelwochen, Pfadfinderarbeit, Camps und Freizeiten. Der Deutsche EC-Verband erreicht nach eigenen Angaben über 40.000 junge Menschen. Er gehört zu „Gnadau“.

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