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SELK-Pfarrer
17. Januar 2016

Kirchenleiter ignorieren Christenverfolgung in Deutschland

Pastor Gottfried Martens bei einer Taufansprache in der Evangelisch-Lutherischen Dreieinigkeitskirche in Berlin-Steglitz. Mehrere hundert Iraner und Afghanen haben sich dort in der vergangenen Jahren taufen lassen. Foto: picture-alliance/dpa
Pastor Gottfried Martens bei einer Taufansprache in der Evangelisch-Lutherischen Dreieinigkeitskirche in Berlin-Steglitz. Mehrere hundert Iraner und Afghanen haben sich dort in der vergangenen Jahren taufen lassen. Foto: picture-alliance/dpa

Berlin (idea) – Politiker und Kirchenleiter ignorieren zu oft, dass christliche Flüchtlinge in deutschen Unterkünften Opfer von Gewalt durch radikale Muslime werden. Besonders betroffen sind zum Christentum konvertierte Muslime. Obwohl sich die Fälle häufen, bekommen sie weiterhin kaum Hilfe. Das beklagt der Berliner Pfarrer Gottfried Martens von der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) im Gespräch mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Während die Empörung über die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in Köln zu Recht groß sei, können christliche Konvertiten nicht damit rechnen, dass sie angesichts ihrer Verfolgung in den Heimen in der Öffent...

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