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Umdenken gefordert
05. Mai 2015

Historiker Wolffsohn: Mehr Frieden auf Erden ist möglich

Der jüdische Historiker Prof. Michael Wolffsohn. Foto: PR
Der jüdische Historiker Prof. Michael Wolffsohn. Foto: PR

Wetzlar (idea) – Derzeit toben 20 Kriege und 414 bewaffnete Konflikte. Ihre Zahl ließe sich deutlich verringern, meint der jüdische Historiker Prof. Michael Wolffsohn (München). Der 67-Jährige äußert sich in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) zu den Ursachen und Lösungsmöglichkeiten. Den Hauptgrund für kriegerische Auseinandersetzungen sieht er in der falschen Konstruktion vieler Länder: „Die meisten Staaten sind Vielvölkerstaaten, in denen zusammengepresst ist, was nicht zusammengehört und nicht zusammen sein will.“ So sei es für ihn klar gewesen, dass der Irak eines Tages zerbrechen würde. Es sei falsch, die Schuld dafür dem frü...

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