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Kommentar
19. Mai 2017

Warum sind wir evangelisch?

Lutherbier, Lutherente, Luther-BILD, Lutherbücher, Luthertage – überall luthert es 500 Jahre nach dem Thesenanschlag Martin Luthers am 31. Oktober in Wittenberg (Sachsen-Anhalt), dem Beginn der Reformation. Über allem droht in Vergessenheit zu geraten, worum es bei der Erneuerung der Kirche damals ging und bis heute geht.  Um hier biblisch-reformatorische Klarheit zu schaffen, erklärt Pfarrer Christian Schwark in einer vierteiligen Serie die Hauptanliegen der Reformation. Der promovierte Theologe ist Pfarrer in den Siegener Stadtteilen Trupbach und Seelbach.

Allein der Glaube! In vielen Gesprächen sagen mir Leute: Ist doch egal, ob man evangelisch oder katholisch ist. Ist doch alles der gleiche Gott. Natürlich ist es richtig, dass Evangelische und Katholische an den gleichen Gott glauben. Aber trotzdem können wir von der Reformation lernen. Denn die Dinge, die damals wichtig waren, sind es heute nicht weniger. Wenn das nicht so wäre, brauchten wir kein Reformationsjahr. Das Jahr ist dazu da, dass wir fragen: Was bedeutet die Reformation für uns heute? Dann können wir bewusst evangelisch sein. Wobei bewusst evangelisch sein nicht unbedingt deckungsgleich sein muss mit der evangelischen Landeskirche. Ich habe den Eindruck, dass heute in m...

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