Donnerstag • 17. August
Bericht
12. Juni 2017

Gotteslob statt Hexentanz

Mit dem Harz verbinden viele tanzende „Hexen“ auf dem Brocken. Die Zahl engagierter Christen ist klein. Nun soll von einem der beliebtesten deutschen Touristenorte – Wernigerode im Ostharz – eine geistliche Neubelebung ausgehen. Von idea-Redakteur Matthias Pankau

Als fromm gilt er überhaupt nicht, der Harz. Aber mehrmals im Jahr strömen Christen und Interessierte aus einem Umkreis von 100 Kilometern nach Wernigerode, um in der dortigen Schlosskirche, deren Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen, gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Die Idee dazu hatte der Magdeburger Pastor Thorsten Moll. „Wir wollen Gott auch in dieser säkularisierten Region loben“, sagt er. Auf der Suche nach einem ansprechenden Ort brachte ihn eine Musikerin aus seiner Gemeinde in Kontakt mit dem Geschäftsführer des Schlosses Wernigerode, Christian Juranek. Der Historiker war angetan von dem Gedanken, wieder geistliches Leben in das Schloss einziehen zu lassen,...

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