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Bericht
09. März 2017

Geht es endlich aufwärts in Kuba?

Die Sozialistische Republik Kuba ist im Umbruch: Im März 2016 besuchte Barack Obama als erster US-Präsident seit 88 Jahren wieder die Hauptstadt Havanna. Im November verstarb dann der langjährige Staatspräsident und kommunistische Revolutionsführer Fidel Castro. Die Grenzen sind nicht mehr so dicht wie früher. Viele Kubaner verlassen deshalb jetzt das bitterarme Land, andere hoffen nun auf ein besseres Leben. Wolfgang Bühne (Meinerzhagen), Evangelist und Geschäftsführer des Verlags „Christliche Literatur-Verbreitung“, besucht Kuba regelmäßig. Für idea beschreibt er die Eindrücke seiner letzten Aufenthalte.

Seit etwa 20 Jahren bereisen ich jedes Jahr ein- oder zweimal Kuba, um Gemeinden zu besuchen. In letzter Zeit hatte ich ein „Missionsvisum“, das die Vereinigung der Baptisten in Kuba für mich beantragt hat. Es berechtigt uns, in Gemeinden Predigten zu halten, Seminare durchzuführen und dort auch zu übernachten. Ein Pastor einer der zahlreichen größeren Baptistengemeinden in Havanna ist Vladimir gewesen. Ein begabter, bibeltreuer Verkündiger, der zusätzlich am Bibel-Seminar in Havanna unterrichtete. Er ist etwa 40 Jahre alt, und als Vater von drei Kindern ist er mir in den vergangenen Jahren ein vertrauter Freund geworden. Noch im Frühjahr 2016 hatte ich ihn und seine Gemeinde ...

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