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Kommentar
19. Juni 2017

Ein Missionar als Theaterheld

Die Landesbühnen Sachsen zeigen den „Vater des amerikanischen Luthertums“, Heinrich Melchior Mühlenberg, als Hauptakteur des Stücks „In Gottes eigenem Land“. Von der Freiluft-Aufführung in Meißen bei Dresden berichtet Karsten Huhn.

Ein Kreuz im Zentrum der Bühne und ein lutherischer Missionar als Glaubensheld – das gibt es in der Inszenierung „In Gottes eigenem Land“ des britischen Regisseurs Damian Cruden. Sie zeigt die Geschichte des evangelischen Pfarrers Heinrich Melchior Mühlenberg (1711–1787), der von den Anstalten des Pietisten August Hermann Francke in Halle 1742 ausgesandt wurde, um in Pennsylvania, an der Ostküste Nordamerikas, eine lutherische Kirche aufzubauen. Auf der Suche nach Glaubensfreiheit ließen sich dort bis Ende des 18. Jahrhunderts rund 100.000 Deutsche nieder.

Moritz Gabriel spielt Mühlenberg als glaubensernsten Beter, der mit unermüdlichem Pioniergeist Gemeinde...

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