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Kommentar
11. März 2017

Der Schein trügt

Ein kritischer Blick auf den Versöhnungsgottesdienst, den die Evangelische Kirche in Deutschland und die Deutsche Bischofskonferenz am 11. März in Hildesheim als Christusfest gefeiert haben, vom evangelischen Theologieprofessor Ulrich H. J. Körtner.

Der ökumenische Gottesdienst, den die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die (katholische) Deutsche Bischofskonferenz am 11. März in Hildesheim als Christusfest gefeiert haben, bildet einen Höhepunkt im Jahr des Reformationsjubiläums. Die gesamte deutsche Staatsspitze war zugegen.

Nach 500 Jahren Kirchenspaltung sollte der Gottesdienst ein starkes Zeichen der Versöhnung setzen. Er sollte das inzwischen die Kirchen Verbindende über das noch Trennende stellen. Heute wird ja vielfach betont, dass die Kirchen nach einem Jahrhundert der Ökumene inzwischen mehr verbindet als trennt. Doch in Hildesheim ging es um mehr, nämlich um einen öffentlichen Akt der Buße und de...

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