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Kommentar
10. Juli 2017

Chaos in Hamburg: Auch die Kirchen hätten anders handeln müssen

Zu den Ausschreitungen während des G20-Gipfels ein Kommentar von Henning Röhl. Er war u. a. Chefredakteur von „Tagesschau“ und „Tagesthemen“.

Die Aufräumarbeiten nach den Chaostagen von Hamburg sind noch längst nicht beendet; im wirklichen und im übertragenen Sinne. Die Wunden schmerzen nach wie vor, die Schuldzuweisungen häufen sich. „Wie konnte das passieren?“, wird allüberall gefragt. Die einen schieben der Polizei die Schuld in die Schuhe. Die anderen machen die Politik verantwortlich. Aber die Gründe liegen tiefer. Sie liegen zum Beispiel darin, dass das Treffen der Mächtigen dieser Welt von Anfang an mit negativen Attributen versehen wurde. Anstatt zunächst einmal froh und dankbar dafür zu sein, dass sich die politischen Spitzen unserer aus den Fugen geratenen Welt an einen Tisch setzen und miteinander reden,...

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