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„Homo-Ehe“
27. Juni 2015

US-Evangelikale und Katholiken fürchten um ihre Religionsfreiheit

Ein schwuler Männerchor freut sich jubilierend über das Urteil des Obersten Gerichts zur „Homo-Ehe“. Foto: picture-alliance/landov
Ein schwuler Männerchor freut sich jubilierend über das Urteil des Obersten Gerichts zur „Homo-Ehe“. Foto: picture-alliance/landov

Washington (idea) – In den USA fürchten Katholiken und theologisch konservative Protestanten um die Freiheit ihrer Religionsausübung, nachdem das Oberste Gericht die „Homo-Ehe“ im ganzen Land zugelassen hat. Damit sind Gesetze einzelner Bundesstaaten, die die Ehe allein auf die Gemeinschaft von Mann und Frau beschränken, wirkungslos. In 36 von 50 Bundesstaaten war die „Homo-Ehe“ bereits zugelassen. Das Oberste Gericht fällte sein Urteil am 26. Juni mit fünf gegen vier Richterstimmen. Den Ausschlag gab der Katholik Anthony Kennedy. Er hatte in der Urteilsbegründung festgehalten, dass Bürger, die aus religiösen Gründen die „Homo-Ehe“ ablehnen, ihre Ansichten verkünde...

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