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Nürnberger Nachrichten
22. April 2018

CSU instrumentalisiert Christentum für Ausgrenzung

In der Vergangenheit habe die Partei das „C“ in ihrem Namen wenig betont, schreibt der Journalist. Screenshot: www.csu.de
In der Vergangenheit habe die Partei das „C“ in ihrem Namen wenig betont, schreibt der Journalist. Screenshot: www.csu.de

Nürnberg (idea) – Die CSU instrumentalisiert das Christentum für eine Politik der Ausgrenzung. Diese Ansicht vertritt der Chefredakteur der Tageszeitung Nürnberger Nachrichten, Alexander Jungkunz, in einem Kommentar. In der Vergangenheit habe die Partei das „C“ in ihrem Namen wenig betont, schreibt der Journalist. Zur Zeit vergehe aber kaum eine Rede von führenden CSU-Politikern ohne die Berufung auf die „christlich-jüdischen Tradition“. Dazu werde ergänzt, „der Islam“ gehöre nicht zu Deutschland. „Wer so agiert, der grenzt natürlich und gezielt andere aus“, so Jungkunz. Der radikale Islam sei „eben nur eine von vielen Erscheinungsformen dieser Religion“. In ...

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