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Niedersachsen
04. April 2017

Kultusministerin gegen Gesichtsschleier bei Schülerinnen

Im September 2016 hatte das Verwaltungsgericht Osnabrück entschieden, dass eine 18-jährige Schülerin im Unterricht den Niqab nicht tragen darf. Foto: pixabay.com
Im September 2016 hatte das Verwaltungsgericht Osnabrück entschieden, dass eine 18-jährige Schülerin im Unterricht den Niqab nicht tragen darf. Foto: pixabay.com

Wolfenbüttel (idea) – Gegen die Gesichtsverschleierung von Schülerinnen hat sich die niedersächsische Kultusministerin, Frauke Heiligenstadt (SPD), gewandt. Kleidungsstücke, die das Gesicht verhüllen, verhinderten ein konstruktives Unterrichtsgespräch und seien mit dem Schulgesetz nicht vereinbar, sagte die Politikerin in einem Interview mit dem Magazin „Evangelische Perspektiven“ (Wolfenbüttel). Der staatliche Bildungsauftrag wiege in diesem Fall schwerer als das individuelle Recht auf Religionsfreiheit. Allerdings habe das Tragen des muslimischen Gesichtsschleiers „Niqab“ bisher nur in einem Fall zu einem Konflikt geführt. Zum Hintergrund: Im September 2016 hatte das V...

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