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Muslimischer SPD-Fraktionsvorsitzender
16. Juli 2017

Wir brauchen eine neue Leitkultur

Berlin (idea) – Auch in der SPD ist linke Gewalt lange unterschätzt worden. Davon ist der Fraktionsvorsitzende der Berliner SPD, der im Westjordanland geborene Muslim Raed Saleh, überzeugt. Im Interview der „Bild am Sonntag“ sagte er, dass Deutschland nach der Gewalteskalation während des G20-Gipfels in Hamburg nun eine Staatskrise erlebe: „In Hamburg hat es einen Vertrauensbruch gegeben, das Primat des Rechtsstaats galt nicht mehr. Das müssen wir jetzt wiederherstellen.“ Er sei mit fünf Jahren aus Palästina nach Deutschland gekommen und habe klare Regeln von Anfang an geschätzt. Sie „haben mir und meiner Familie sehr geholfen, uns hier zurechtzufinden“. Saleh fordert...

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