Sonntag • 20. August
Kenia
13. August 2017

Ausschreitungen nach Bekanntgabe der Wahlergebnisse

In Kenia ist es nach Bekanntgabe der Ergebnisse der Präsidentschaftswahl zu Unruhen gekommen.
In Kenia ist es nach Bekanntgabe der Ergebnisse der Präsidentschaftswahl zu Unruhen gekommen.

Foto: picture-alliance/AP Photo

Nairobi (idea) – In Kenia ist es nach Bekanntgabe der Ergebnisse der Präsidentschaftswahl zu Unruhen gekommen. Der bisherige Präsident Uhuru Kenyatta bleibt im Amt. Der Katholik setzte sich mit 54,27 Prozent der Stimmen gegen seinen Herausforderer, den Anglikaner Raila Odinga, durch. Er kam auf 44,74 Prozent. Die Opposition erhob Manipulationsvorwürfe. Bei Protesten in der Hauptstadt Nairobi erschoss die Polizei zwei Menschen. Auch andernorts soll es zu Ausschreitungen und Plünderungen gekommen sein. Kirchenvertreter hatten im Vorfeld der Wahlen zur Besonnenheit gemahnt. „Es liegt in der Verantwortung eines jeden Bürgers, jeglicher Form von Provokation und Gewalt eine Absage zu erteilen“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung des Nationalen Kenianischen Kirchenrates und der Afrikanischen Kirchenkonferenz. Im Jahr 2007 hatte es in dem ostafrikanischen Land nach den Wahlen mehr als 1.000 Tote gegeben. Gut 80 Prozent der 48 Millionen Einwohner Kenias sind Kirchenmitglieder und zehn Prozent Muslime.

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