Montag • 1. Mai
Deutscher Ethikrat
22. März 2016

Embryonenspende gesetzlich klar regeln

Eine Biologin präpariert Eizellen für eine spätere künstliche Befruchtung. Foto: picture-alliance/dpa
Eine Biologin präpariert Eizellen für eine spätere künstliche Befruchtung. Foto: picture-alliance/dpa

Berlin (idea) – Der Deutsche Ethikrat hat den Gesetzgeber aufgefordert, Gesetzeslücken bei der Regelung der Embryonenspende zu schließen. Die Weitergabe von sogenannten überzähligen Embryonen „zur Austragung durch Dritte“ sei unter bestimmten Umständen zwar nicht verboten, aber auch nicht klar geregelt, heißt es in einer 149-seitigen Stellungnahme des Gremiums, die am 22. März in Berlin vorgestellt wurde. Bei der Methode werden künstliche erzeugte Embryonen an eine andere als die genetische Mutter weitergegeben, die das Kind dann austrägt. Der Ethikrat tritt dafür ein, die Methode nur für „überzählige“ Embryonen zuzulassen, die von dem Paar, für das sie erzeugt wur...

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