Mittwoch • 20. Juni
Paragraf 219a
23. Februar 2018

Bundestag streitet über Werbeverbot für Abtreibung

Im Bundestag wurde darüber diskutiert, ob neben der Beratung auch die Werbung für Abtreibungen erlaubt werden soll. Foto: picture-alliance/dpa
Im Bundestag wurde darüber diskutiert, ob neben der Beratung auch die Werbung für Abtreibungen erlaubt werden soll. Foto: picture-alliance/dpa

Berlin (idea) – Der Deutsche Bundestag hat am 22. Februar in einer emotionalen Debatte über eine mögliche Lockerung des Werbeverbots für Abtreibung diskutiert. Gemäß Paragraf 219a StGB macht sich strafbar, wer „seines Vermögensvorteils wegen (...) Dienste zur Vornahme eines Schwangerschaftsabbruchs (...) anbietet, ankündigt oder anpreist“. Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke brachten jeweils einen Gesetzentwurf ein, der eine Streichung des Paragrafen vorsieht, die FDP einen, der sich für eine Reform einsetzt. Dann würde nur noch Werbung bestraft werden, die in „grob anstößiger Weise“ erfolgt. Die Anträge wurden nach der Debatte zur weiteren Diskussion in die Aussch...

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