Samstag • 18. April
20. Februar 2012

Was Mindestlohn mit Gottes Gerechtigkeit zu tun hat

Der hessische SPD-Vorsitzender Schäfer-Gümbel hielt erstmals eine Predigt. Foto: PR
Der hessische SPD-Vorsitzender Schäfer-Gümbel hielt erstmals eine Predigt. Foto: PR

In einer Predigt am 19. Februar in einem Gesprächsgottesdienst der evangelischen Marienstiftsgemeinde in Lich bei Gießen begründete er seine Auffassung mit dem Gleichnis Jesu über die Arbeiter im Weinberg. Sie erhalten alle den gleichen Lohn – unabhängig von der Länge ihrer Tätigkeit. Gottes Liebe mache keinen Unterschied, ob man „ein Vorstandsmitglied oder ein Hartz-IV-Empfänger“ sei, so Schäfer-Gümbel. Weil nach dem Grundgesetz die Würde des Menschen unantastbar sei, müssten alle von ihrer Erwerbsarbeit leben können. „Wir haben die Pflicht, dem göttlichen Auftrag der Gerechtigkeit näher zu kommen“, so der Politiker. Allein im Landkreis Gießen deckten sich 1.000...

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