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19.11.2011

Zahl der Selbsttötungen steigt

2010 nahmen sich in Deutschland mehr als 10.000 Bürger das Leben. Foto: Pixelio/Petra Bork

Hamburg (idea) – Die Zahl der Selbsttötungen ist im vergangenen Jahr in Deutschland auf über 10.000 gestiegen.

Das geht aus Angaben des Therapiezentrums für Suizidgefährdete am Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf hervor. Danach nahmen sich im vergangenen Jahr 10.021 Personen das Leben, 405 mehr als 2009. Die Marke von 10.000 Selbsttötungen war zuletzt 2005 überschritten (10.260) worden. Den Angaben zufolgen sterben mehr Menschen durch Suizid als durch Verkehrsunfälle (3.648), Mord und Totschlag (2.218), illegale Drogen (1.237) und Aids (550) zusammen. Die Zahl der Selbsttötungen pro 100.000 Einwohner stieg von 11,4 (2007) auf 12,3 (2010). Nach Angaben des Therapiezentrums zufolge setzt in Deutschland alle 53 Minuten ein Mensch seinem Leben ein Ende. Alle fünf Minuten finde ein Suizidversuch statt.

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