Die besten christlichen Filme ausgezeichnet
Los Angeles (idea) – Als bester christlicher Kinofilm ist „Courageous – Ein mutiger Weg“ bei der Movieguide-Gala in Hollywood ausgezeichnet worden. Der Spielfilm erhielt am 10. Februar den mit 100.000 US-Dollar (75.900 Euro) dotierten Epiphanias-Preis für die „inspirierendste“ Kinoproduktion des Jahres 2011.
Das von der Templeton-Stiftung bereitgestellte Preisgeld wird zu gleichen Teilen unter Produzent, Regisseur, Autoren und Vertrieb aufgeteilt. „Courageous“ (Tapfer) mit Regisseur Alex Kendrick in der Hauptrolle erzählt die Geschichte von vier erfolgreichen Polizisten, die privat große Probleme als Väter haben. Sie wollen ihren Glauben erneuern und ihren Kindern wieder näher kommen. Der Streifen, der vom Filmzweig der Sherwood-Baptistengemeinde in Albany (US-Bundesstaat Georgia) produziert wurde, ist in Deutschland auf DVD erhältlich. Er wird auch in Bordprogrammen von Fluglinien gezeigt.
Bester Fernsehfilm: Wie eine Bibelübersetzung entstand
Als inspirierendster Fernsehfilm des Jahres 2011 wurde die BBC-Produktion „KJB: The Book That Changed The World“ (KJB: Das Buch, das die Welt veränderte) ausgezeichnet. Dabei geht es um die Entstehungsgeschichte der King-James-Bibel (KJB), die König Jakob I. von England (1566-1625) erstellen ließ. Sie wurde im Jahr 1611 – also vor 400 Jahren – fertig und zählt bis heute zu den am weitesten verbreiteten Übersetzungen der Heiligen Schrift im englischen Sprachraum. Der Film von Regisseur Norman Stone und Schauspieler John Rhys-Davies erhielt ebenfalls einen mit 100.000 Dollar dotierten Preis.
Bester Familienfilm: „Hugo Cabret“
Verantwortlich für die christliche Filmverleihung ist das christliche Magazin Movieguide (Filmführer), das regelmäßig Hollywood-Filme auf ihre Familientauglichkeit und Kassenerfolg bewertet. Es wird von der christlichen Film- und Fernsehkommission der USA herausgegeben. Deren Präsident, Ted Baehr (Camarillo/Kalifornien), präsentierte bei der Gala eine Studie, wonach Spielfilme mit Sex und Gewalt weniger Geld einbringen als familienfreundliche Streifen. In den USA hätten jugendfreie Produktionen im vorigen Jahr im Durchschnitt 53,8 Millionen Dollar (40,8 Millionen Euro) eingespielt, während Filme, die nur für Erwachsene zugelassen sind, 15,3 Millionen Dollar (11,6 Millionen Euro) erzielten. Laut Baehr lehnen die meisten Amerikaner Sex und Gewalt ab: „Sie wollen, dass das Gute über das Böse siegt, Gerechtigkeit über Ungerechtigkeit sowie Freiheit über Tyrannei triumphiert und das Schöne das Hässliche überwindet.“ Als besten Familienfilm zeichnete Movieguide Martin Scorseses Abenteuer- und Fantasie-Streifen „Hugo Cabret“ aus, der elf Oscar-Nominierungen erhalten hat. Dabei handelt es sich um eine Verfilmung des Romans „Die Entdeckung des Hugo Cabret“ von US-Kinderbuchautor Brian Selznick.
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