Kirchenleiter gratulieren zum jüdischen Neujahrsfest

Nikolaus Schneider: Neue Lebendigkeit des Judentums soll in die Gesellschaft strahlen. Foto: Thomas Kretschel
Hannover/Darmstadt (idea) – Evangelische Kirchenleiter haben den Juden in Deutschland zu ihrem Neujahrsfest Rosch Ha-Schana gratuliert.
Das Fest eröffnet nach jüdischer Zeitrechnung das Jahr 5771 und beginnt am Abend des 8. September. Der amtierende EKD-Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf), schreibt dazu an die Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch (München): „Der Abend ist von alters her eine Zeit des Ausatmens, des zur Ruhe Kommens und der Befriedung. Es wird wohl auch in dem neuen Jahr nicht nur in Deutschland eine große Sehnsucht nach Frieden im Nahen Osten geben.“ So wolle man Gott bitten, dass Psalm 147,14 zum Zuge komme: „Er schafft deinen Grenzen Frieden und sättigt dich mit dem besten Weizen.“ Schneider äußert laut einer Mitteilung des EKD-Kirchenamts (Hannover) ferner die Hoffnung, dass es „sehr bald“ zu einer Begegnung zwischen Rat der EKD und dem Zentralrat der Juden kommen möge. Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung (Darmstadt) gratulierte den jüdischen Gemeinden im Kirchengebiet. Er hoffe, „dass die neue Lebendigkeit des Judentums in unser Land hineinstrahlt und wir gemeinsam im Geist der Versöhnung und des einen Gottes unsere Zusammenarbeit stärken“. Zum Zentralrat der Juden gehören 108 Gemeinden mit rund 105.000 Mitgliedern.
Wenn Sie diesen Beitrag im Forum kommentieren möchten, dann schicken Sie eine E-Mail mit der Überschrift an: bernhard.limberg@idea.de.
