Iran: Jeden Tag eine Bibel verschenken
Teheran (idea) – Im Iran verschenken Angehörige von Hauskirchen jeden Tag eine Bibel an Nichtchristen.
Das berichtet Informationsdienst Mission Network News (MNN) in Grand Rapids (US-Bundesstaat Michigan). Die Christen träfen sich wöchentlich, beteten über den Bibeln und für die Aktion und nähmen dann sieben Exemplare, die sie im Laufe der Woche weitergeben. In der Islamischen Republik könnten sie dafür mit dem Tod bestraft werden, wenn der Empfänger sie anzeigt. Doch sie seien bereit, das Risiko auf sich zu nehmen, um das Evangelium weiterzugeben. Wie es heißt, interessierten sich immer mehr Iraner für andere Antworten auf Lebensfragen, als sie der traditionelle Islam ihnen gebe. Vor kurzem war bekannt geworden, dass es allein in der rund acht Millionen Einwohner zählenden Hauptstadt Teheran über 100.000 Angehörige von Hauskirchen geben soll. Die paramilitärischen Revolutionsgarden hatten im Juni Hunderte illegal importierter Bibel beschlagnahmt und verbrannt. Von den 74 Millionen Einwohnern Irans sind 99 Prozent Muslime. Die Zahl der Konvertiten zum christlichen Glauben wird auf 250.000 geschätzt. Ferner gibt es bis zu 150.000 meist orthodoxe armenische und assyrische Christen.
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