Aussiedler bauen Kirche für bis zu 1.000 Besucher
Lahr (idea) – In einem Industriegebiet in Lahr (Südbaden) baut die überwiegend aus Aussiedlern bestehende Freie Evangeliums-Christengemeinde eine der größten Kirchen in Baden-Württemberg.
Die Gemeinde hat rund 450 Gottesdienstbesucher; trotzdem plant sie für 800 bis 1.000 Besucher. Warum sich ein solcher Riesenbau lohnt, sagte Gemeindepastor Viktor Binefeld der Badischen Zeitung. „Die Mitgliederzahl nimmt bestätigt weiter zu“, erläuterte er. Dies liege unter anderem an der intensiven Kinder- und Jugendarbeit sowie an der Arbeit der Gemeinde unter Drogen- und Alkoholabhängigen. In den letzten fünf Jahren habe man über 40 Abhängige „wieder ins normale Leben integriert“. Viele seien mit ihren Familien in der Gemeinde geblieben: „Die Menschen sehen, dass wir das, was wir machen, ernst meinen.“ Mit dem Neubau der Kirche gehe für ihn ein Traum in Erfüllung. Es sei ein Vorrecht, „ein Gotteshaus auf Erden zu bauen“. Der Pastor, der täglich auf der Baustelle ist, geht davon aus, dass bis zur Fertigstellung des neuen Gotteshauses noch ein Jahr vergehen wird. Der Bau werde größtenteils in Eigenleistung errichtet und koste rund 1,7 Millionen Euro. In der Gemeinde seien zahlreiche Facharbeiter Mitglieder. Binefeld ist seit 1997 dort als Pastor tätig.
Wenn Sie diesen Beitrag im Forum kommentieren möchten, dann schicken Sie eine E-Mail mit der Überschrift an: bernhard.limberg@idea.de.

