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19.06.2009

20. Tag – Berlin, 18. Juni

Zum Abschluss der Tour treffen sich beide Busse am Brandenburger Tour in Berlin. Dort startete die Buskampagne am 30. Mai.

11.00 Uhr. Straße des 17. Juni und Platz des 18. März in Berlin. Unser Christenbus steht etwa 200 Meter vor dem Brandenburger Tor. Begrüßt werden wir von der Berliner Campus-Mitarbeiterin Birgit Fingerhut und dem Mitarbeiter der Berliner Apostel Petrus Gemeinde Lutz Röder. Schon am 1. Tag der Busaktion, am 30. Mai, haben uns beide Christen engagiert geholfen. Später kommt auch Pfarrer Axel Nehlsen von Gemeinsam für Berlin e.V., um sich ein abschließendes Bild zu machen. Heute ist der letzte Tag der dreiwöchigen Bustour durch Deutschland. Auf Presse und Fernsehen müssen wir nicht lange warten. Tatjana Hajmàssy, Redakteurin für SAT 1, und Melanie von Marschalck von Spiegel TV bemühen sich um Interviews, „heiße Bilder“ und „Atheisten und Christen im Streitgespräch“. Dazu, dass zwei Busse mit gegensätzlichen weltanschaulichen Werbebotschaften ein so großes Medienecho schaffen können, spricht ein badischer Tourist: „Das ist schon witzig. Der Anteil der Themen Kirche und Glaube in den säkularen Medien liegt im Durchschnitt bei etwa einem Prozent. Die letzten drei Wochen haben die Messungen ganz schön durcheinander gebracht!“ Zwei Moslems bitten unseren Gideonmann Uwe Marquard, er solle sie bitte vor dem Brandenburger Tor fotografieren. Das tut er sehr gern und schenkt ihnen und auch dem Team von Spiegel TV ein Neues Testament.

Die für 14.00 Uhr angesetzte Pressekonferenz findet nicht in der üblichen Weise statt, weil die Medienmacher schon frühzeitig vor Ort waren und vieles von dem schon im Kasten haben, was sie hören und sehen wollten. Doch dann kommt noch ein Redakteur vom Kölner Domradio in unseren Bus und führt mit dem Campus-Pressesprecher Ingmar Bartsch ein Interview. Eine Gruppe amerikanischer Campus-Studenten hilft uns, Einladungen für den heute im Haus des CVJM geplanten Vortrag mit Prof. Leisenberg zu verteilen. Nun gelingt uns doch noch der gewünschte Fototermin mit beiden Bussen vor dem Brandenburger Tor. Ich verabschiede mich vom Chef des Atheistenbusses, Carsten Frerk. Wir sind in den drei Wochen unserer Bustour Freunde geworden. Seine Einladung, ihn einmal zu besuchen, habe ich gern angenommen. Gott weiß, warum. Viele von uns, die bei dieser Deutschlandreise dabei waren, werden einige Zeit brauchen, um das Erlebte zu verarbeiten. Wir – das Team vom Christenbus – danken allen, die uns im Gebet und bei den vielen evangelistischen Einsätzen unterstützt haben. Wir danken Nicolas Beier und Tino Badstübner vom Busunternehmen nictours GmbH für ihren wichtigen Dienst. Unser besonderer Dank gilt unserem himmlischen Vater, der uns auf allen Wegen begleitet und behütet hat.

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