Werben  |  Bestellen  |  Login  |  Kontakt  |  Impressum
17.02.2012

„Woche der Ehepaare“ stößt auf große Resonanz

Der Vorsitzende der „Woche der Ehepaare“, Siegbert Lehmpfuhl. Foto: PR

Berlin (idea) – Auf deutlich größere Resonanz als im Vorjahr ist die „Woche der Ehepaare 2012“ gestoßen. Ziel dieser Veranstaltungsreihe in der Woche vor dem Valentinstag am 14. Februar ist es, Ehen zu stärken.

30.000 Besucher hätten an den rund 500 Angeboten in ganz Deutschland  teilgenommen, 50 Prozent mehr als im Vorjahr, erläuterte Vorsitzende der „Woche der Ehepaare“, Siegbert Lehmpfuhl (Rangsdorf bei Berlin), gegenüber idea. Zugleich habe man zeigen können, dass die Ehe kein Auslaufmodell sei. Über 40 Millionen Menschen lebten hierzulande in einer Ehe.  Wie Lehmpfuhl weiter sagte, habe sich die Zahl der Veranstalter gegenüber dem Vorjahr kaum erhöht. Deshalb seien viele Angebote bereits kurz nach der Bekanntgabe ausgebucht gewesen: „Unser Ziel muss es sein, viele weitere Partner zu finden, die mit uns gemeinsam diese Woche zu einem gesellschaftlichen Ereignis werden lassen.“ Lehmpfuhl hält es für dringend nötig, Ehepartner zu ermutigen, ihre Beziehung zu pflegen. Ein Blick auf die hohen Scheidungszahlen mache deutlich, „wie viel Verzweiflung in dem Bereich herrscht“. So wurden im Jahr 2010 in Deutschland 382.000 Ehen geschlossen und 187.000 geschieden.

Viele christliche Angebote

Große Bedeutung hat die seit 2009 in Deutschland durchgeführte „Woche der Ehepaare“ nach Lehmpfuhls Worten auch für engagierte Christen. Häufig wie von selbst ergäben sich rund um das Thema Ehe auch immer wieder Gelegenheiten, um auf den christlichen Glauben als Kraftquelle für eine dauerhafte Ehe hinzuweisen. Dies sei etwa bei einem Angebot eines Luxushotels im Ostseeheilbad Zingst der Fall gewesen, das ein Wochenende „Zeit zu zweit“ angeboten und dazu ein Lebensberaterehepaar der christlichen Familieninitiative Team.F (Lüdenscheid) eingeladen habe. Das Hotel sei ausgebucht gewesen. „Das ganze Wochenende lang ist dieses Paar beratend und seelsorgerlich tätig gewesen“, so Lehmpfuhl. Auch viele Kirchengemeinden und christliche Initiativen engagierten sich für die „Woche der Ehepaare“.

Vom Essen bei Kerzenschein bis zum Gottesdienst

Dabei gab es vielfältige Angebote - von Abendessen bei Kerzenschein über Kino- und Tanzabende bis zu Seminaren, Vorträgen und Gottesdiensten, auch zur Erneuerung des Eheversprechens. Die Idee der „Marriage Week“ stammt aus Großbritannien, wo seit 1996 jährlich solche Themenwochen stattfinden. Schirmherr in Deutschland war in diesem Jahr der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Nach seinen Worten sind Ehe und Familie „die dauerhafteste und anpassungsfähigste Form des menschlichen Zusammenlebens“. Sie bildeten „das Traggerüst unserer Gesellschaft“.

Wenn Sie diesen Beitrag im Forum kommentieren möchten, dann schicken Sie eine E-Mail mit der Überschrift an: bernhard.limberg@idea.de.

 
© 2012 idea e.V. - Evangelische Nachrichtenagentur