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22.11.2011

Wie geht es mit der Evangelischen Zeitung weiter?

Zwei Landessynoden blicken mit Vorsicht in die Zukunft des Wochenblatts.

Bückeburg (idea) – Wie geht es mit der Evangelischen Zeitung (EZ) in Niedersachsen weiter? Zwei Landeskirchen sehen die Zukunft des Wochenblatts, das unter Auflagenschwund leidet, mit Vorsicht.

Die schaumburg-lippische Landeskirche will sich vorerst nicht an der EZ beteiligen, und die braunschweigische behält sich mit Blick auf den generellen Fortbestand des Blattes eine weitere Mitwirkung vor. Das wurde bei den jüngsten Landessynoden deutlich, die in Bückeburg bzw. Goslar tagten. Die Niedersachsen-Ausgabe der EZ erscheint im Bereich der Landeskirchen Hannover, Braunschweig und Oldenburg mit zehn Seiten regionaler Berichterstattung. Das schaumburg-lippische „Kirchenparlament“ stellte die Möglichkeit einer Mitwirkung und finanziellen Beteiligung zurück. Geplant ist, die Verantwortung für die Zeitung langfristig auf die Ebene der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen zu heben, der auch Schaumburg-Lippe angehört. Die 59.000 Mitglieder zählende Kirche gibt aber die eigene kostenlose Kirchenzeitung „ELAN“ vier- bis fünfmal im Jahr mit einer Auflage von 15.000 Exemplaren heraus. Die braunschweigische Landessynode, die sich im Blick auf den Fortbestand der EZ zurückhält, beschloss, die Verantwortung der Konföderationssynode und ihrem Bildungs- und Medienausschuss zu übertragen, dem Propst Andreas Weiß (Königslutter) vorsteht. Es sei sinnvoll, die Zuständigkeit für die gesamte konföderierte Publizistik zentral wahrzunehmen, sagte er. Die Auflage der niedersächsischen EZ ist vom 2. Quartal 2010 zum 2. Quartal 2011 um 8,2 Prozent auf 14.550 Exemplare gesunken. Seit Jahresbeginn erscheint sie darüber hinaus auch mit einer Ausgabe für Nordelbien in rund 7.400 Exemplaren.

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