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08. Februar 2010

Wer kann vom „täglichen Brot“ erzählen?

VELKD startet Wettbewerb zu Vaterunser-Bitte.

VELKD startet Wettbewerb zu Vaterunser-Bitte.

Hannover (idea) – Einen Erzählwettbewerb zum Thema „Unser tägliches Brot gib uns heute“ startet die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD). Die Bitte aus dem Vaterunser steht auch im Mittelpunkt der Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB), die vom 20. bis 27. Juli in Stuttgart tagt.

Zur Begründung der Initiative heißt es: „Die Bitte um das tägliche Brot beten Menschen heute in ganz unterschiedlichen Situationen: in der des Überflusses und des Mangels.“ Für viele Menschen in allen Regionen der Welt – selbst in Deutschland – gehe es ausschließlich um die Sicherung ihrer Nahrung und damit des täglichen Überlebens. Brot habe aber im Vaterunser auch eine Bedeutung für Bedürfnisse, die über Essen und Trinken hinausgehen: das Leben in Gemeinschaft unter Menschen und mit Gott, Solidarität und gegenseitige Achtung. Vor diesem Hintergrund lade die Generalsynode der VELKD Gemeinden und Einzelpersonen ein, ihre „Brotgeschichte“ zu erzählen, also Erlebnisse und Erfahrungen des Mangels sowie geschenkter Fülle. Einsendeschluss für die Texte, die den Umfang von drei DIN-A4-Seiten nicht überschreiten sollen, ist der 15. August. Sie können per E-Mail an brotgeschichten@velkd.de geschickt werden (Weitere Hinweise im Internet unter www.velkd.de/brotgeschichten_wettbewerb.php) Die drei besten Texte werden bei der Tagung der Generalsynode am 4. November in Hannover bei einem Empfang für ökumenische Gäste ausgezeichnet. Der 1. Preis ist eine Reise für zwei Personen zum Besuch des Museums für Brotkultur in Ulm, der 2. Preis ein Warengutschein im Wert von 100 Euro für eine Brotzeit und der 3. Preis ein Exemplar des Bildbands „Unser tägliches Brot – Rezepte, Gebete und Geschichten zum Recht auf Nahrung“. Der VELKD gehören acht Mitgliedskirchen mit zusammen mehr als 10 Millionen Mitgliedern an.

Wenn Sie diesen Beitrag im Forum kommentieren möchten, dann schicken Sie eine E-Mail mit der Überschrift an: bernhard.limberg@idea.de.

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