Warum ein Gebet für eine bessere Ehe nicht reicht
Berlin (idea) – Christen brauchen häufig besondere Unterstützung und Anleitung, um ihre Ehen zu stärken. Das sagte der Vorsitzende der „Woche der Ehepaare“, Siegbert Lehmpfuhl (Rangsdorf bei Berlin), zum Auftakt der Veranstaltungsreihe vom 7. bis 14. Februar gegenüber idea.
Christen gingen häufig von der falschen Erwartung aus, dass nach einem seelsorgerlichen Gespräch oder einem Gebet die Probleme gelöst seien. Das sei jedoch nicht der Fall. Man müsse gezielt an ihnen arbeiten. Dies habe die „Woche der Ehepaare“ mit ihren rund 500 Veranstaltungen in Deutschland zum Ziel. Das Angebot reicht von Abendessen bei Kerzenschein über Kino- und Tanzabende bis zu Seminaren, Vorträgen und Gottesdiensten, auch zur Erneuerung des Eheversprechens. Lehmpfuhl zufolge stoßen die Angebote vor allem unter den rund 20.000 Teilnehmern der vergangenen Jahre auf Interesse. Allerdings sei es noch nicht gelungen, der 2009 erstmals in Deutschland begangenen Veranstaltungsreihe zum breiten Durchbruch zu verhelfen. Die Idee der „Marriage Week“ stammt aus Großbritannien, wo seit 1996 jährlich solche Themenwochen stattfinden.
Innenminister Herrmann: Ehe ist das „Traggerüst der Gesellschaft“
Schirmherr in Deutschland ist in diesem Jahr der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Nach seinen Worten sind Ehe und Familie „die dauerhafteste und anpassungsfähigste Form des menschlichen Zusammenlebens“. Sie bildeten „das Traggerüst unserer Gesellschaft“. In Deutschland sind über 40 Millionen Bürger verheiratet.
Wenn Sie diesen Beitrag im Forum kommentieren möchten, dann schicken Sie eine E-Mail mit der Überschrift an: bernhard.limberg@idea.de.



