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29. Januar 2010

Verbrechen mit Gebet bekämpfen

Britisches Innenministerium unterstützt Christliche Polizeivereinigung. Foto: Flickr.com/ J D Mack

Britisches Innenministerium unterstützt Christliche Polizeivereinigung. Foto: Flickr.com/ J D Mack

Bedford (idea) – Verbrechensbekämpfung per Gebet erhält in Großbritannien staatliche Unterstützung. Einen Zuschuss von umgerechnet 11.500 Euro gewährt das Innenministerium der Christlichen Polizeivereinigung (CPA) mit Sitz in Bedford, nördlich von London.

Das Geld der Steuerzahler soll der CPA helfen, ihr Projekt CoAct bekanntzumachen. Es will Christen veranlassen, enger mit ihrer örtlichen Polizei zusammenzuarbeiten und die Kriminalität gemeinsam zu bekämpfen. Zu dem Projekt gehören auch Richtlinien und Ratschläge für das Gebet. So sollten Christen für Erfolge in der Kriminalitätsvorbeugung und –bekämpfung beten, aber auch Gott um Frieden und Schutz für besonders gefährdete Wohngebiete bitten. Gemeindemitglieder werden aufgerufen, sich über soziale Brennpunkte in ihrer Umgebung kundig zu machen und persönlichen Kontakt zu „ihren“ Polizisten zu suchen. Die rund 2.000 Mitglieder zählende CPA ist überzeugt, dass Fürbitte konkrete Ergebnisse zeitigen kann. Laut CPA-Direktor Con Axcell, Polizist im Ruhestand, ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in einem Stadtviertel, in dem man für Schutz vor Verbrechen gebetet habe, binnen eines Jahres um 30 Prozent gesunken.

Wenn Sie diesen Beitrag im Forum kommentieren möchten, dann schicken Sie eine E-Mail mit der Überschrift an: bernhard.limberg@idea.de.

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