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25.01.2012

USA: Hunderttausende demonstrieren gegen Abtreibung

Präsident Barack Obama verteidigt die Wahlfreiheit beim Schwangerschaftsabbruch.

Washington (idea) – Für das Lebensrecht ungeborener Kinder sind am 23. Januar in den USA mehrere Hunderttausend Amerikaner auf die Straße gegangen.

In Washington nahmen mindestens 100.000 Personen am „Marsch für das Leben“ teil, mit dem seit 39 Jahren des Grundsatzurteils „Roe gegen Wade“ gedacht wird. Damit hatte 1973 das Oberste Gericht die Abtreibung legalisiert. Seither sind in den USA schätzungsweise mehr als 54 Millionen Kinder im Mutterleib ohne rechtliche Folgen getötet worden. Lebensrechtler fordern, dass das Oberste Gericht dieses Urteil widerruft. Proteste richteten sich in diesem Jahr vor allem gegen das Vorhaben der Bundesregierung, Verhütungs- und Abtreibungsmittel in die Leistungen des staatlichen Gesundheitsdienstes aufzunehmen. Der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, John Boehner (Republikaner), sagte, die Stimme des Volkes wende sich gegen eine Finanzierung von Schwangerschaftsabbrüchen durch den Steuerzahler. Präsident Barack Obama verteidigte hingegen die Wahlfreiheit der Frau bei der Abtreibung.

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