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18.01.2012

Unter den „Bufdis“ sind über 1.000 Senioren

Der Vorsitzende der Senioren-Union, Prof. Otto Wulff: Ermutigendes Beispiel. Foto: PR

Berlin (idea) – Die Senioren-Union der CDU hat das „beherzte Engagement“ älterer Menschen beim Bundesfreiwilligendienst gelobt. 1.100 der inzwischen knapp 29.000 Freiwilligen, kurz „Bufdis“ genannt, seien 60 Jahre und älter, erklärte der Vorsitzende der Senioren-Union, Prof. Otto Wulff (Schwerte), am 18. Januar in Berlin.

Nach seinen Angaben haben bereits mehr als 400 das 65. Lebensjahr überschritten. Der Chef der zweitgrößten CDU-Bundesvereinigung sieht in diesen Zahlen ein „überzeugendes Indiz dafür, dass ältere Menschen nicht das Problem unserer in die Jahre gekommenen Gesellschaft sind, sondern ein Teil von dessen Lösung“ Ohne die stärkere Einbindung älterer Menschen seien die Folgen des Geburtenrückgangs nicht zu bewältigen. Das gelte für das gesellschaftliche Zusammenleben ebenso wie für die Berufswelt. Wulff rief die ältere Generation auf, sich noch stärker zu beteiligen: „Folgen Sie dem ermutigenden Beispiel Ihrer Altersgenossen und melden Sie sich zum Bundesfreiwilligendienst!“ Die dort engagierten Senioren könnten stolz sein auf ihren Dienst für die Gesellschaft: „Man sollte ihnen mehr Anerkennung in der Öffentlichkeit schenken, das verlangt der Respekt.“ Der Bundesfreiwilligendienst ist ohne Altersbegrenzung nach oben und dauert in der Regel zwölf Monate. Er wurde im Juli 2011 als Reaktion auf die Aussetzung der Wehrpflicht und des Zivildienstes eingeführt. Einsatzstellen bieten unter anderem die Mitgliedseinrichtungen der Wohlfahrtsverbände an, darunter Caritas und Diakonie. Die Bufdis erhalten ein Taschengeld von maximal 330 Euro pro Monat und in vielen Fällen kostenlose Unterkunft, Verpflegung und Dienstkleidung. Der Bundesfreiwilligendienst wird vom Bund pauschal mit 200 Euro im Monat pro Platz gefördert.

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