Türkei: Christen helfen Erdbebenopfern

humedica sendet Ärzteteamin die Türkei und die Diakonie stellt 100.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung. Foto: dpa
Van (idea) – Nach dem schweren Erdbeben vom 23. Oktober im Osten der Türkei ist die internationale Hilfe angelaufen. Einen Tag nach dem Unglück flog ein Einsatzteam des christlichen Hilfswerks humedica (Kaufbeuren) mit zwei Ärzten und zwei Koordinatoren in das Katastrophengebiet bei der Provinzhauptstadt Van.
Es hat Medikamente für die Erstversorgung von bis zu 3.000 Menschen dabei. Die kirchlichen Hilfswerke „Diakonie Katastrophenhilfe“ (evangelisch) und „Caritas international“ (katholisch) stellen 100.000 Euro für die Soforthilfe zur Verfügung. Neben Nahrungsmitteln und Medikamenten werden vor allem Zelte, Decken und Gasheizgeräte benötigt, weil die Temperaturen nachts unter den Gefrierpunkt sinken. Nach ersten Schätzungen sind 200.000 Menschen von dem Erdbeben betroffen. Die türkische Regierung geht von bis zu 270 Toten und rund 1.000 Verletzten aus. Unterdessen konnten mehrere Überlebende geborgen werden.
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