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06.02.2012

Naher Osten: Frieden nur durch Versöhnung möglich

Ein Gebetstanz der „Glory Fight (Düsseldorf)“ beim Gebetstag „NRW für Israel“. Foto: Ulrich Freischlad

Düsseldorf (idea) – Der Frieden im Nahen Osten lässt sich nicht durch Verhandlungen erreichen. Er setzt voraus, dass die junge Generation von Israelis und ihre Nachbarn Einheit und Versöhnung leben.

Diese Ansicht vertrat der Pastor der messianischen Gemeinde Ohalei Rachamim in Haifa, Avishalom Tekle, am 4. Februar in Düsseldorf. Messianische Juden glauben, dass Jesus Christus der im Alten Testament angekündigte Messias des jüdischen Volkes ist. Tekle sprach auf dem Gebetstag „NRW für Israel“, an dem etwa 400 Christen und messianische Juden miteinander einen Gottesdienst feierten, über die Lage im Nahen Osten informierten und beteten. „Wenn wir als Christen und Juden gemeinsam für Israel beten, dann vertrauen wir darauf, dass Gott selbst für sein Volk handeln und seine Geschichte mit Israel zu Ende führen wird“, sagte Ulrich Freischlad (Krefeld) vom Trägerkreis des Gebetstages gegenüber idea. Zugleich solle die seit 2007 jährlich durchgeführte Veranstaltung in christlichen Gemeinden das Interesse für Israel wecken. In einem Netzwerk sollen künftig Informationen und Gebetsanliegen aus Israel zwischen Gruppen und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen ausgetauscht und Initiativen für Israel koordiniert werden.

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© 2012 idea e.V. - Evangelische Nachrichtenagentur