Ministerpräsidentin: Luther 2017 ein Thema für NRW
Düsseldorf (idea) – Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat die Wichtigkeit des Reformationsjubiläums 2017 für ihr Bundesland unterstrichen.
„Luther 2017 ist ein Thema von allgemein kulturgeschichtlicher Relevanz, das auch an Rhein und Ruhr von Bedeutung ist“, sagte Kraft am 2. Februar bei einem Gespräch mit Vertretern des Martin Luther Forums Ruhr in der Düsseldorfer Staatskanzlei. Der Beiratsvorsitzende des Forums, Martin Grimm (Gladbeck), überreichte der evangelischen Ministerpräsidentin eine Lutherfigur des Objektkünstlers Ottmar Hörl (Wertheim bei Würzburg). Der Künstler hatte im Jahr 2010 im Rahmen der Lutherdekade 800 dieser Figuren auf dem Marktplatz von Wittenberg installiert. Die Lutherdekade bereitet das 500-jährige Jubiläum der Reformation im Jahr 2017 vor. Am 31. Oktober 1517 hatte Martin Luther (1483-1546) seine 95 Thesen an die Wittenberger Schlosskirche angeschlagen; dieses Datum gilt als Auftakt zur Reformation. „Wir freuen uns sehr über das persönliche Engagement von Frau Kraft im Rahmen der Lutherdekade und die Anerkennung, die das Martin Luther Forum Ruhr durch die Landesregierung erfährt“, sagte Grimm. Der private Verein hatte 2008 in Gladbeck einen Sakralbau übernommen und mit finanzieller Unterstützung des Landes zum Martin Luther Forum Ruhr umgebaut. Dort ist eine Dauerausstellung „Reformation und Ruhrgebiet“ zu sehen. Ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm thematisiert zudem die Bedeutung der Reformation für Kirche und Gesellschaft.
Wenn Sie diesen Beitrag im Forum kommentieren möchten, dann schicken Sie eine E-Mail mit der Überschrift an: bernhard.limberg@idea.de.



