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19.01.2012

Kirche gegen Bahn- und Fluglärm

Hessen-Nassau: Propst Sigurd Rink informiert sich bei Bürgerinitiative im Rheintal. Foto: EKHN

Assmannshausen (idea) – Die hessen-nassauische Kirche unterstützt im Rhein-Main-Gebiet nicht nur die Gegner des Fluglärms, sondern auch eine Bürgerinitiative gegen den Bahnlärm im Rheintal.

Der zur Kirchenleitung gehörende Propst für Süd-Nassau, Sigurd Rink (Wiesbaden), informierte sich gemeinsam mit dem Umweltpfarrer der Kirche, Hubert Meisinger (Mainz), am 17. Januar in Assmannshausen direkt an der Bahnlinie. Nach Angaben der „Bürgerinitiative im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn“ passieren täglich 550 Züge die beiden Bahnstrecken entlang des Rheins, davon etwa 400 Güterzüge. Auf die Nacht zwischen 22.00 und 6.00 Uhr entfallen allein rechtsrheinisch bis zu 130 Zugdurchfahrten. Der Vorsitzende der Bürgerinitiative, Willi Pusch (Kamp-Bornhofen), bat den Propst um Unterstützung. Wie es in einer Pressemitteilung über den Besuch heißt, konnte Rink „den ohrenbetäubenden Lärm beim Passieren mehrerer Güterzüge selbst erleben“. Eine Verständigung sei kaum möglich gewesen. Rink sagte seine Unterstützung zu und plädierte für einen „Stufenplan“ zur Reduzierung des Lärmpegels, wie er sich im Kampf gegen den Fluglärm bewährt habe. Ähnliches fordert auch die Bürgerinitiative: Lärmschutzwände, Geschwindigkeitsreduzierungen, lärmarme Waggondrehgestelle und langfristig eine Neubautrasse entlang der Autobahn A3.

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