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30.01.2012

In kirchlichen Regionen weniger Zustimmung zur NPD

Der Vizepräses der EKD-Synode, Ministerpräsident a.D. Günther Beckstein: Durch gute Jugendarbeit auch geringere Kriminalität. Foto: PR

München (idea) – Volkskirchliche Strukturen sind ein Segen für die Gesellschaft. Wo sie noch stark ausgeprägt sind, gibt es weniger Jugendkriminalität und geringere Zustimmung zur rechtsextremen NPD.

Das sagte der Vizepräses der EKD-Synode, Ministerpräsident a.D. Günther Beckstein (CSU), beim Neujahrsempfang der Münchner Carolinenkirche am 29. Januar. Durch gute kirchliche Jugendarbeit und Verkündigung lerne man, dass „nicht Ellbogen, sondern das Herz das wichtigstes Körperteil“ sei. Beckstein beklagte zugleich das abnehmende Glaubenswissen in Deutschland. Eine Umfrage habe jüngst erbracht, dass nur noch 60 Prozent der Deutschen Ostern richtig definieren könnten. Der von der 68er-Bewegung bewirkte Kulturbruch habe auch im Religionsunterricht Spuren hinterlassen. Die Carolinengemeinde ist nach der bayerischen Königin Caroline (1776–1841) benannt, die erstmals evangelische Gottesdienste in München ermöglichte.

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