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07.02.2012

Immer mehr Jugendliche mit traumatischen Erfahrungen

Das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) startet ein Pilotprojekt zur Hilfe für Betroffene.

Ebersbach (idea) – Immer mehr Jugendliche machen traumatische Erfahrungen. Sie werden vernachlässigt, körperlich oder emotional misshandelt oder sexuell missbraucht. Das beobachtet das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands CJD (Ebersbach bei Stuttgart).

Wie es in einer Pressemitteilung heißt, seien die Folgen „ein sehr aggressives oder bizarres Verhalten, eine extreme soziale Isolation, Selbstgefährdung oder Gefährdung anderer“. Da herkömmliche pädagogische Konzepte nicht griffen, habe das CJD ein Pilotprojekt gestartet. In zehn Einrichtungen, von denen drei nicht zum CJD gehören, sollen traumatisierte Kinder von geschulten Betreuern „maßgeschneiderte“ Hilfen erhalten. Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uniklinik Ulm begleitet das Projekt wissenschaftlich. Das CJD wurde 1947 von dem württembergischen Pfarrer Arnold Dannenmann (1906-1993) unter dem Motto gegründet „Keiner darf verloren gehen“. Es kümmert sich heute mit 9.500 Beschäftigten an über 150 Standorten in Deutschland um 150.000 Menschen. Geschäftsführender Vorstand ist Pfarrer Hartmut Hühnerbein.

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