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08. Februar 2010

Gott will keine religiösen Kunden

Norddeutscher Missionstag „Move“ mit 300 Jugendlichen. Foto: Henry Wilker

Norddeutscher Missionstag „Move“ mit 300 Jugendlichen. Foto: Henry Wilker

Krelingen (idea) – Viele Christen leben in einer „geschäftsmäßigen“ Beziehung zu Gott. Sie brauchen ihn, um ihre eigenen Ziel und Pläne zu verwirklichen. Gott will aber keine „religiösen Kunden“, sondern eine Liebesbeziehung zu den Menschen.

Das betonte der Direktor des Theologischen Seminars der Liebenzeller Mission, Volker Gäckle (Bad Liebenzell), beim norddeutschen Jugendmissionstag „Move“ (Beweg Dich) am 6. Februar im Geistlichen Rüstzentrum Krelingen bei Walsrode. Gäckle ermutigte die rund 300 Teilnehmer zu einem Leben der Hingabe an Gott. Dadurch werde die Welt verändert, sagte er. Veranstalter des Tags war das Rüstzentrum mit neun anderen Missionswerken, unter anderem dem Evangelisch-lutherischen Missionswerk in Hermannsburg bei Celle. In acht Seminaren konnten sich die Jugendlichen zu Themen wie „Muslime lieben – wie geht das?“, „Mit Jesus im Alltag“ und „Beruf oder Berufung?“ informieren. Großen Zuspruch fand auch eine Ausstellung von 40 Missionswerken und Ausbildungsstätten. Das Rüstzentrum ist das größte pietistische Zentrum Norddeutschlands. Leiter ist Pastor Martin Westerheide.

Wenn Sie diesen Beitrag im Forum kommentieren möchten, dann schicken Sie eine E-Mail mit der Überschrift an: bernhard.limberg@idea.de.

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