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26. November 2009

Du sollst für die Armen und Schwachen eintreten

Wer hat’s gesagt? – Wenige US-Amerikaner kennen die Quelle: Die Bibel. Foto: Pixelio

Wer hat’s gesagt? – Wenige US-Amerikaner kennen die Quelle: Die Bibel. Foto: Pixelio

New York (idea) – Wer hat’s gesagt? „Deine Sache aber ist es, für Recht zu sorgen. Sprich für alle, die sich selbst nicht helfen können. Sprich für die Armen und Schwachen, nimm sie in Schutz und verhilf ihnen zu ihrem Recht!“

Bei einer Umfrage in den USA nannten nur 13 Prozent die richtige Quelle: die Bibel (Sprüche 31,8-9). 16 Prozent vermuteten, dass die Sätze von Präsident Barack Obama stammen, neun Prozent schrieben sie dem Dalai Lama zu, acht Prozent Martin Luther King (1929-1968), vier Prozent der Talkmasterin Oprah Winfrey und drei Prozent dem Sänger Bono von der Rockgruppe U2. Die Umfrage wurde von der Amerikanischen Bibelgesellschaft (New York) in Auftrag gegeben. Sie gibt in Kooperation mit dem christlich-humanitären Hilfswerk World Vision eine „Armuts- und Gerechtigkeitsbibel heraus. Darin sind 2.100 Verse farblich hervorgehoben, die von Gerechtigkeit und Armut sprechen. Die Umfrage zeige deutlich den Grund für die Herausgabe dieser Bibelausgabe auf, erklärte der Präsident der Bibelgesellschaft, R. Lamar Vest. Es sei vielen Menschen - auch Christen - nicht bewusst, wie sehr Gott die Armen, Unterdrückten und Ausgegrenzten am Herzen lägen. Wie der Präsident von World Vision in den USA, Richard Stearns, erläuterte, stelle die Armuts- und Gerechtigkeitsbibel die Vorstellung in Frage, dass die Bibel von gestern sei. Sie zeige, dass zuerst Gott die drängenden Gegenwartsfragen angesprochen habe und nicht erst die Politiker, Aktivisten und Prominenten von heute.

Wenn Sie diesen Beitrag im Forum kommentieren möchten, dann schicken Sie eine E-Mail mit der Überschrift an: bernhard.limberg@idea.de.

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