Den Glauben am Arbeitsplatz bekennen
Dortmund (idea) – Die Organisation „Christen im Beruf” weitet ihre Arbeit in Nordrhein-Westfalen aus. Im März nimmt eine Regionalgruppe – ein sogenanntes „Chapter“ – in Dortmund ihre Tätigkeit auf.
Sie will Christen dabei unterstützen, ihren Glauben gegenüber Arbeitskollegen zu bekennen. Die Gruppe will an einem Sonnabend pro Monat ein Frühstückstreffen anbieten, bei dem jeweils ein Lebensbericht evangelistische Impulse setzen soll. Wie der Leiter der Regionalgruppe, Marco Schultz (Dortmund), gegenüber idea sagte, wird das Angebot von der Josua-Kirche – Mitglied im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) – und der Stadtmission Dortmund unterstützt. Sie gehört zur Evangelischen Gesellschaft für Deutschland. Die Arbeit sei charismatisch geprägt, überkonfessionell ausgerichtet und werde von einem achtköpfigen Vorstand koordiniert, so Schultz. Die Organisation „Christen im Beruf“ (von 1965-2001 „Geschäftsleute des vollen Evangeliums“) hat in Nordrhein-Westfalen vier Regionalgruppen und ist der deutschsprachige Zweig der Full Gospel Business Men’s Fellowship International. Präsident der deutschen Vereinigung ist der Forstgutbesitzer Ulrich Freiherr von Schnurbein (Regen/Bayerischer Wald).
Auch andere christliche Vereinigungen in NRW aktiv
In Nordrhein-Westfalen sind auch andere Vereinigungen von Christen in der Geschäftswelt aktiv. Der seit 110 Jahren bestehende Verband „Christen in der Wirtschaft“ (CiW) hat im bevölkerungsreichsten Bundesland 250 seiner insgesamt 1.140 Mitglieder. Er ist dort in zwölf Städten vertreten. Der Verband will Menschen in der Arbeitswelt zum Leben nach christlichen Werten ermutigen und zu gesellschaftlichen Fragen aus christlicher Sicht Stellung beziehen. Die Internationale Vereinigung Christlicher Geschäftsleute und Führungskräfte (IVCG) will die Verbreitung des Evangeliums unter den Verantwortlichen in Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur fördern. Neun Regionalgruppen in dem Bundesland bieten dazu Gesprächsforen an. Zum Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer (AEU) gehören drei nordrhein-westfälische Arbeitsgruppen. Der AEU will Unternehmer und andere Führungskräfte geistig und geistlich zurüsten, ethische Orientierung und fachlichen Austausch anbieten. Außerdem beteiligt er sich an der kirchlichen Meinungsbildung zu wirtschafts- und sozialethischen Fragen. Sein Pendant ist der Bund Katholischer Unternehmer (BKU). Ferner ist der Evangelische Arbeitskreis für Wirtschaftsethik und Sozialgestaltung „Wirtschaftsgilde“ in Nordrhein-Westfalen präsent. Er hat eine Regionalgruppe und kooperiert bei seinen Veranstaltungen mit der Evangelischen Akademie im Rheinland (Bonn).
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