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23. Januar 2010

Christlicher Gesundheitskongress beendet

Mehr Teilnehmer als vor zwei Jahren – Nächster Kongress 2012?

Mehr Teilnehmer als vor zwei Jahren – Nächster Kongress 2012?

Kassel (idea) – Nach dreitägiger Dauer ist der zweite Christliche Gesundheitskongress am 23. Januar in Kassel zu Ende gegangen. An dem Treffen nahmen rund 1.500 Mediziner, Pfleger, Theologen, ehrenamtliche Mitarbeiter und Wissenschaftler teil.

Sie tauschten sich über aktuelle Herausforderungen im Gesundheitswesen und mögliche Kooperationen von Pflegediensten und Gemeinden aus. Veranstalter war ein Trägerkreis von Christen aus Landes- und Freikirchen. Der erste Christliche Gesundheitskongress vor zwei Jahren zählte rund 1.100 Teilnehmer. Der Pressesprecher des jetzigen Treffens, Frank Fornacon, zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis. Zwar habe man mit mehr Teilnehmern gerechnet, die schon vor zwei Jahren dabei waren. Dafür seien viele Interessierte erstmals zu dem Kongress gekommen. „Damit haben wir die Reichweite des Treffens vervielfältigt“, so Fornacon. Der Vorstand überlege, in zwei Jahren einen weiteren Christlichen Gesundheitskongress zu veranstalten. Eine Entscheidung darüber solle in zwei Wochen fallen. Über den Veranstaltungsort habe man sich noch keine Gedanken gemacht.

Erstmals Christlicher Gesundheitspreis verliehen

Auf dem Treffen wurde erstmals ein Christlicher Gesundheitspreis verliehen. Damit werden innovative Projekte ausgezeichnet, die das Zusammenwirken von Gesundheitswesen und christlicher Gemeinde fördern. Den 1. Preis erhielt das freikirchliche Albertinen-Diakoniewerk in Hamburg für seine Initiative „still geboren“. Sie begleitet Eltern, deren Kinder während der Schwangerschaft oder Entbindung starben, auch über den Krankenhausaufenthalt hinaus. Der 2. Preis wurde zweimal vergeben. Einen bekam das Projekt „Wochenende für Kranke und Angehörige“ im Kloster Nütschau (Travenbrück/Schleswig-Holstein). Dieses Angebot will einen „gesunden Umgang mit Krankheit“ ermöglichen und „Schritte zur Heilung gehen“. Ein Team von 8 bis 16 Mitarbeitern begleitet 20 bis 50 chronisch oder schwer kranke Menschen. Den anderen 2. Preis erhielt das „Zentrum für Gesundheit-Therapie-Heilung“ in Karlsruhe. Die dortige Nehemia-Initiative will kranken und hilfesuchenden Menschen Wege zu einer umfassenden Heilung aufzeigen und sie auf diesem Weg begleiten. Dabei arbeiten professionelle und ehrenamtliche Helfer intensiv zusammen. Die Preise sind mit jeweils 2.500 Euro dotiert.

Wenn Sie diesen Beitrag im Forum kommentieren möchten, dann schicken Sie eine E-Mail mit der Überschrift an: bernhard.limberg@idea.de.

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